Behinderung

Warum sind manche Menschen so kalt, abweisend, ignorant und selbstgefällig? Lebt man als gesunder Mensch, wird alles wie selbstverständlich gehalten. Man unternimmt worauf man Lust hast, geht, wohin man will und kümmert sich wenig um Dinge, die passieren können. Ist ja auch klar, wieso soll ich mich als gesunder Mensch mit Krankheiten befassen. Blödsinn! Aber es gibt auch Menschen, welche nicht gesund sind, es man ihnen aber nicht ansieht, oder Erkrankte die auf Hilfsmittel angewiesen sind. Aber auch Menschen die Zeit ihres Lebens mit einer Behinderung leben, egal welcher Art.

Diese Menschen wollen ebenso unbeschwert ihr Leben leben, sich an schönen Dingen erfreuen und glücklich sein. Ja! Es ist tatsächlich möglich, als behinderter Mensch glücklich zu sein, weil des nicht von der Schwere der Erkrankung abhängig ist, sondern von der eigenen Einstellung dazu. Dies fordert zurecht Respekt, ist es schließlich kein so leichtes Leben, wie das, eines gesunden Menschen. Weniger wert ist es aber auf keinen Fall! Sportliche Leistungenaberteils sogar Extremsport, hochgradige Inteligenz und ein unbrechbarer Wille, etwas, dass sie sich in den Kopf gesetzt haben, zu erreichen. Eigenschaften, die vielen Gesunden fehlen, wo es ein leichtes wäre, dies und das umzusetzen. Ja gar ein leichtes wäre es!
Aber was macht die breite Masse der Gesellschaft? Sie sieht mitleidig, oder gar beschämt weg, weil sie den Anblick nicht ertragen! Den Anblick eines Menschen nicht ertragen? Wieso? Weil einem dabei bewusst wird, wie gut man es eigentlich hat und wie wenig effektiv man diese Situation des gut Ge nutzt? Das ist wahrlich beschämend! Der Behinderte aber kann nichts dafür, will akzeptiert werden und sein Leben gestalten, planen und nach seinen Bedürfnissen ausrichten.Behinderte sind nicht zweite Wahl, sind keine Randgruppe, keine schlechteren Menschen. Sie haben ebenfalls wie gesunde auch, Stärken und Schwächen. Wenn man also damit aufhört, sie außen vor zu lassen und stattdessen den Stärken gemäß integriert, ist allen damit geholfen. Ich bin lieber behindert und kreativ als gesund und ignorant.

Ich wünsche mir eine offene Gesellschaft, die nicht nur nach neuem Hype, alles willkommen heißt, was die Politik uns diktiert, sondern selbstständig das Denken beginnt, Akzeptanz tatsächlich lebt und nicht nur vorgibt zu leben. Nächstenliebe tatsächlich so lebt, wie in der Kirche immer beteuert und das anders sein von Menschen akzeptiert. Wenn dies in den Köpfen geschieht, wenn hier ein Umdenken stattfinden würde, wäre es ein gigantischer Schritt in die richtige Richtung!

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