EIn Erlebnis

Sitze grad in der Augenarztpraxis,  welche damals vertretungsweise mein Auge untersuchte,  nachdem ich die ersten, was ich damals noch nicht wusste,  Probleme mit der MS bekam.  Irgendwie ein krasses Gefühl, hier zu sitzen. Denn irgendwie hat man,  obwohl ich das schon dachte verdaut zu haben,  immernoch eine stink Wut im Bauch,  dass der junge Arzt damals so lapidar mit meinem Problem umging. Womöglich hätte man schneller behandeln können und das Augenlicht somit vollends erhalten können.  Aber fraglich ist,  ob überhaupt ein Augenarzt darauf gekommen wäre,  weil er ja nur ins und nicht hinters Auge sehen kann. Jetzt,  zwei Jahre später ist schon so viel Wasser die Donau runter geflossen,  dass es auch keinen mehr interessieren dürfte. Aber dennoch Wahnsinn,  was das für Gefühle auslöst.

Ich bin garnicht mal dem Arzt böse,  was hätte man machen wollen….  Aber trotzdem bin ich froh das es so ist,  wie es ist,  denn es hätte was weit schlimmeres als die MS sein können. Somit kann man schon wieder dankbar sein,  wie das Schicksal es eben meinte. Ich sehe das ganze als Challenge…  Eine Herausforderung!  Never give up,  wie viele sagen,  was tatsächlich auch wirklich dumm wäre,  denn man sollte es als Warnschuss ansehen,  aus seinem Leben was zu machen.  Für sich das Optimum finden und glücklich werden.  Ob nun mit einem Auge oder zwei…  Egal!  Glücklich bin ich allemal,  denn ich habe durch das ganze meine Berufung gefunden! Und ich habe euch gefunden!

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