2016

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und man lässt Revue passieren, was 2016 so alles für uns bereit hielt. Viel schönes war Geboten, keine Frage, wo man sich sehr gerne daran zurück erinnert. So zum Beispiel der Sommerurlaub, nette Abende mit guten Freunden und viele Stunden voller Zweisamkeit, Vertrautheit mit dem Partner. Unsere Kinder, welche uns mit Stolz erfüllen, welche auch ihre Hochs und Tiefs hatten.  Tränen, Freude, Lachen, Streiten, gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen. All das was zu persönlicher Reife und Erkenntnissen führt und unbezahlbar ist.

Highlights für mich in diesem Jahr waren auf jeden Fall, dass sich das Zusammenleben mit meiner Frau noch weiter verfestigt hat.  Nach nunmehr 15 Jahren erleben wir, was wir auf Grund großer Sorgen um die Kinder und deren Wohl beinahe verloren hatten, nämlich uns selbst. Wir fanden uns wieder, sicher nicht ohne Schmerz, dafür aber mit noch mehr Liebe, Zuneigung und Zuversicht für all das, was noch kommen mag.

Als nächstes Highlight und dies war zum Ende des Jahres wie ein Weihnachtsgeschenk, ist der Kontakt zu meiner tollen kleinen und doch so großen Cousine anzusehen, damit verbunden auch der Kontakt zur Familie, welcher so lange nicht bestand. Ich denke, es war wohl gelenkt, es sollte so sein und ich bin dankbar darum. Diesen Kontakt möchte ich nicht mehr aufgeben, zumal man nach so langer Zeit alle nochmal neu kennenlernt. Ich freue mich drauf!

All diese positiven Erlebnisse trösten mich über negatives hinweg, lassen mich erstarken und Widrigkeiten die mich belasten, leichter ertragen. Ich freue mich auf das nächste Jahr, auf die nächsten Herausforderungen und glücklichen Momente, tolle Menschen und viel Freude. Ich nehme aber auch negatives weiterhin mit viel Mut an und werde auch daran wachsen und positives daraus ziehen.

Ich wünsche allen die mir am Herzen liegen und denen ich am Herzen liege, ein tolles,  glückliches, friedvolles und gesegnetes neues Jahr.  Mit viel Gesundheit, Freude und Stolz auf sich selbst und das Erreichte.

Euer Mark

Der Mensch

Wohin man auch sieht, ist man sich uneins, wird gestritten und geht man sich aus dem Weg. Das ganze Jahr über wird dieses Schauspiel, anders kann man es nicht benennen, fortgeführt. Dabei sind die Gründe teilweise in ihren Ursprung so winzig, so belanglos, dass man über das Ausmaß, was daraus entstand nur den Kopf schütteln kann. Top Thema zu meist das Finanzielle, gefolgt von sonstigem Besitz, wobei es da wohl auch kein Limit gibt. Es spielt also keine Rolle was es ist, der Neid eines anderen ist allgegenwärtig.  Aber auch hinderlich und zwar für den Neider, weil dieses Handeln doch nur auf eigenes geistiges Unvermögen schließen lässt. Dabei ist Neid und Missgunst doch garnicht nötig, wenn man sich darüber klar wird, dass jeder nur in seinem Weiher, nach seinen Möglichkeiten fischen kann. Was nutzt es also im Gewässer eines anderen zu suchen?
Mit dem zufrieden zu sein, was man hat, ist dem Menschen zuwieder, weil das Streben nach noch mehr, noch besser, noch größer scheinbar in seinen Instinkten steckt.

Man gibt nicht eher Ruhe, bis man erreicht hat, was man sich in den Kopf gesetzt hat. Einen Grund für das wieso, warum das sein muss, kann kaum genannt werden. Zumindest keinen plausiblen! Einzig der Drang nach Geltung regt zu diesem Handeln an.  Aber genau da finden wir eines der menschlichen Probleme. Der Wunsch, ja gar das absolute Bedürfnis nach Erfolg, Macht und Ansehen sind unser Verderben. Zumindest ist es ein westliches Phänomen, wenn auch in anderen Bereichen zugegen. Wir führen also unsere Krieger, unsere Soldaten in die Schlacht, Tag ein, Tag aus um uns diese Anerkennung zu holen, die für unsere Fortbestehen so wichtig zu sein scheint. Wenigstens glauben wir das. Und irgendwann,  eventuell auch schon viel früher als einen lieb sein dürfte, fahren wir in die Grube hinab. All die angestrebte Anerkennung ist um sonst, die Englein stimmen Dir ein Lied an.

Wozu also das Ganze ? Wäre es nicht sinnvoller weniger materiell und machthungrig zu denken und zu handeln, sich statt dessen in Zufriedenheit zu üben, an seiner Gesundheit festzuhalten, statt diese stets zu riskieren? Das Leben ist zu kurz für Unnützes, zu wertvoll für Sinnloses und zu schön um es dafür zu verschwenden immer besser sein zu wollen als Andere. Ich bin doch schon anders! Noch individueller geht doch nicht mehr, wenn man ganz bei sich ist! Authentisch sein, menschlich und empathisch sein ist das was zählt. Und irgendwann wenn wir auf unser Leben zurückblicken, möchten wir doch zufrieden sein können. Das wünsche ich mir für mich und auch für jeden anderen. Lebt man diese Einstellung, leben es auch die eigenen Kinder und so helfe ich ganz ohne Mühe sogar noch dazu, der nächsten Generation etwas kostbares mitzugeben.

Ein freier Geist, den Blick fürs Wesentliche, Empathie, Hilfsbereitschaft und ein großes Herz. Das sollten die Maßstäbe sein, nach denen wir streben und auch leben sollten.

Eine Rehabilitation

Wenn eine Rehabilitationsmaßnahme ansteht, bekommen viele Angst, weil sie nicht wissen, was da auf sie zukommt. „schaffe ich das?“  –  „was ist, wenn ich etwas nicht kann, werde ich dann abgestempelt?“ –  „verliere ich meinen Job, wenn ich in Reha gehe?“  und viele weitere Sachen geistern durch die Köpfe. Aber eine Reha dient einzig und allein dem bestmöglichen Erhalt der Arbeitsleistung und ist daher auch für den Arbeitgeber von Interesse.

Solch eine Maßnahme ist für den Rehabilitanten zum einen eine Chance, psychisch und physisch gestärkt zu werden, neu Fuß zu fassen und in die Zukunft zu planen. Zum anderen aus der Rehabilitation heraus seine Möglichkeiten und daraus resultierenden Ziele neu zu gestalten. Der positive Nebeneffekt ist ein gestärktes Selbstvertrauen und somit auch ein gesundes Selbstbewußtsein. Mit diesen Voraussetzungen ist es leichter, sich den Tücken des Alltags entgegenzustellen um ihn zu meistern.

Was aber an der Reha absolut nicht zu unterschätzen ist, sind die Gespräche unter den Rehabilitanten. Diese sorgen oft für eine Neuausrichtung der eigenen Denk- sowie Sichtweise, was auch in Hinblick auf eventuelle Hilfsmittel von Vorteil sein kann. Denn die Angst und die Scham davor, schräg angesehen zu werden und blöde Kommentare zu ernten, ist in solchen Momenten sehr groß.

Neben den Anwendungen steht in den meisten Fällen auch ein gutes Sport- und Freizeitprogramm an, was durchaus Spaß macht und dem Zeitvertreib dienlich ist. Neue Kontakte und Bekanntschaften entstehen, was ein weiterer positiver Effekt ist. Man sieht also, eine solche Maßnahme muss kein Fluch sein. Ich wünsche jedem eine solche Erfahrung und positive Erlebnisse im Hinblick auf den seelische und körperliche Gesundheit. Aus eigener Erfahrung kann ich es nur empfehlen.

Weihnachten

Es ist ja so, dass man immer wieder mal etwas mit sich herumträgt, was einen längere Zeit beschäftigt.  So zum Beispiel ein Streit mit einem guten Freund, ein Disput in der Familie oder sonstige Unannehmlichkeiten die einem keine Ruhe lassen.  Ist man gekränkt worden oder fühlt man sich unbeachtet, nicht verstanden oder gar ungeliebt.  Dies sind Gefühle die nicht grundlos entstehen, die aber keine Beachtung fanden und deshalb geht es noch in einem um.

Es gibt aber eine Zeit, da sollte man verzeihen können, vielleicht nicht einfach darüber hinwegsehen als wenn es gar nicht schlimm ist, sondern dem jenigen, der einem da Unrecht getan hat verzeihen.  Nicht nur dass man damit besondere Größe und Güte unter Beweis stellt.  Nein man reinigt sich selbst von negativen Schwingungen.  Der Verursacher dieser Gefühle wusste es vielleicht nicht besser, wurde kurz zuvor selbst verletzt und handelte irrational, was durchaus menschlich ist.

Es ist Weihnachtszeit.  Nicht um sonst das Fest der Liebe genannt und was passt da besser, als seinem Gegenüber zu verzeihen? Wir sind alle Menschen, wir manchen alle Fehler und die Gründe dafür sind weitreichend, aber als Mensch besitzt man immernoch Verstand und ein Herz.  Letzteres sollte uns leiten.

So fände ich es gut, wenn der eine oder andere diesen Beitrag vielleicht teilt und so dafür sorgt, dass auch andere darüber nachdenken.  Gemeinsam feiern wir dieses Jahr Weihnachten mit allen die dies recht verstanden haben.

Selbstvertrauen

Sich selbst vertrauen, an sich glauben, ohne immer zu zweifeln. Es ist eigentlich nicht schwer dies zu tun, aber der Weg dahin will gemeistert werden.

Was wir als Kinder nicht von unseren Eltern lernen, weil sie es selbst nicht gelehrt bekamen, lebt man auch nicht. Im Gegenteil, wir sind das Spiegelbild unserer Eltern und es liegt tatsächlich an uns, etwas daran zu ändern. Es geht schon in der Schule los, wer sich nicht behaupten kann, gilt als Opfer. So setzt sich das im Leben fort, es bieten sich Gelegenheiten an und man zögert, weil man sich nicht traut, es für sich zu behaupten. So dümpelt man dahin und nimmt sich, was andere liegen lassen. Werden dann zuhause gar die Thesen ins Gehirn gemeißelt, dass man durch überragende Leistungsbereitschaft und Nettigkeiten weiter kommt, so hat man es richtig schwer, aus diesem Denken zu entfliehen, sich selbst zu verwirklichen und sich somit selbst zu finden! Selbstvertrauen resultiert aus der Tatsache, aus seinen Fehlern und über sich selbst zu lernen. Wer mit gefesselten Armen ins Wasser geworfen wird, kann auch nicht schwimmen. So ist es auch mit den Fesseln im Kopf!
Diese Fesseln zu lösen, ist aber nicht Aufgabe Dritter. Nein, es ist unsere eigene Aufgabe, uns zu befreien, unsere Fähigkeiten zu finden und sie zu stärken. Was Kinder spielerisch lernen und durch die Eltern bestärkt wird, müssen Erwachsene nun mühevoll und schmerzlich lernen. Hinzufallen, ist bei Erwachsenen nicht nur aus anatomischer Sicht schmerzhafter. Daher auch die Erkenntnis, dass es erst noch tiefer hinab geht, ehe es aufwärts gehen kann. Ist dieser Punkt aber überwunden, hat man das schlimmste schon geschafft! Finde nun Deine Stärken und bau diese aus. Man mag ein schlechter Tischler sein, dafür aber ein grandioser Koch. Es liegt einem vielleicht nicht die Mathematik, dafür ist man womöglich ein guter Autor. Finde Deinen Weg, er liegt vor
Dir und wartet auf Dich!

Ich bin ganz klar der Meinung und ich denke da bekomme ich auch recht, wenn ich sage, dass jeder seine Bestimmung auf der Welt hat. Niemand ins um sonst auf der Welt, jeder hat Stärken und muss diese nur nutzen. Ich beispielsweise liebe es, andere mit meinen Texten zu erreichen. Es mag nicht immer gelingen, aber trotzdem glaube ich dran, dass mein Tun dem einen oder anderen hilft. Und das alleine genügt mir. Das macht mich froh und zufrieden. Und eben dieses Gefühl wünsche ich mir für alle!

Steh auf, transformiere Dein Denken und Handeln, lebe zufrieden und glücklich!

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