Aufmerksamkeit üben, Vergangenes bewältigen.

Ein schöner sonniger Morgen, die Vögel zwitschern und der Wind weht einem wohlig warm durchs Gesicht. Die Bäume tanzen leicht im Wind und ein Vogelschwarm  vollführt seine Choreographie in windigen Höhen. Ein wunderbarer sommerlicher Duft ist wahrzunehmen und man fühlt sich von all diesen Eindrücken geschmeichelt. Es ist wunderbar, Teil dieser Idylle zu sein, im Hier und Jetzt. Man ist Eins mit der Natur und staunt wie ein kleines Kind. Man fühlt eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit, fühlt sich leicht und ist glücklich. Man steht noch eine Weile, mit der Tasse Kaffee auf der Terrasse und lauscht den Klängen der Natur, ehe einen der Alltag wieder im Griff hat. Ein schöner Start in den täglichen Wahnsinn, der leider nicht jedem zuteil wird.

Unbeschwertheit und Achtsamkeit sind eigentlich etwas ganz normales, von den Eltern beigebracht und geschult, sollte es also kein Problem sein, diese Fähigkeiten anzuwenden.  Was aber ist, wenn Eltern diese Bewusstheit selbst nie erlernt haben? Was passiert mit den Eltern in bestimmten Situationen. Zum Beispiel bei Meinungsverschiedenheiten? Sie sind nicht fähig zu reflektieren und somit auch nicht fähig eine Diskussion respektvoll und rein sachlich zu führen. Was bei objektiver Betrachtung und der Fähigkeit die Signale seiner Gegenüber zu deuten, nicht all zu schwer wäre, aber auf Grund der beschriebenen Mängel, bleibt ein respektvolles Miteinander verwehrt. Leidtragend sind dabei die Kinder, welche naturgemäß sehr starke Bande zu den Eltern haben und somit in einem extremen Loyalitätsempfinden verhaftet sind. Somit ist alles was die Eltern sagen recht und ich bin zu schlecht, dumm, etc.  Die kindliche Logik ist recht einfach gestrickt, wahr oder unwahr, gut oder böse, was nicht nur gut sondern auch gefährlich sein kann. Dieses Wissen wird leider auch für Schlimmes genutzt, wie wir wissen. Aber ich schweife ab.

Wenn Eltern in ihrer Kindheit Schlechtes erlebt haben und sich alleine fühlen, kommt es nicht selten vor, dass sie den Wunsch nach einer heilen Welt hegen.  Die selbst gegründete Familie dient dazu dieses Verlangen nach Anerkennung und Liebe zu stillen. Leider jedoch wirkt das auf die Kinder wie eine Last.  Ein unbeschwertes Heranwachsen ist kaum möglich, weil beinahe jede Handlung an eine Erwartung der Eltern geknüpft scheint. Der Fleiß in der Schule und gute Noten, denn Eltern möchten stolz auf ihre Kinder sein! Der Wunsch in der Gesellschaft gesehen zu werden, wird über die Belangen der Kinder gestellt. Dies geschieht nicht bewusst, sondern wurde zu einem Automatismus.

Als nächstes noch ein Beispiel zum eben genannten Automatismus. Das von den Eltern in jungen Jahren erlebte,  ist immer und immer aktuell, weil sie keine Gelegenheit hatten, damit abzuschließen, einen Frieden zu finden. Auch hier wirkt sich das wie eine Dauerschleife aus, welche der Betroffene gar nimmer wahrnimmt. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit, kommen diese Themen erneut auf den Tisch.  Sind es Jahrestage, Feste etc.  Es geschieht immerzu und das besonders schlimme daran ist aber die Tatsache, dass die Eltern den Kindern somit ein falsches Realitätsempfinden einimpfen. Die verschobene Wahrnehmung der Eltern überträgt sich auf die Kinder. Das Resultat sind Kinder, die alles als schlecht empfinden, misstrauisch gegenüber Jedem sind, ohne dabei eine Ausnahme zu machen und generell das Empfinden der Eltern für sich annehmen, nichts zu sein und nur durch besonders herausragende Leistungen Anerkennung zu finden. Man kauft sich also Freunde und Ansehen durch Aufgabe seiner eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Wieder beginnt eine Endlosschleife!

Wer aber diesen Missstand erkennt und gewillt ist, diesen abzubauen und gegen ein Leben in Bewusstheit und Unbeschwertheit zu tauschen, hat beste Chancen, ein aufmerksamer, liebender und fürsorglicher Erwachsener bzw. Elternteil zu werden. Unsere Kinder sind unser höchstes Gut, wofür wir Gottes Vertrauen bekommen haben und er sie uns anvertraut. Es muss also unser erklärtes Ziel sein, glückliche und selbstbewusste junge Menschen aus ihnen zu machen

Die Chance

Wenn man an einem Punkt angekommen ist, wo die Gedanken im Kopf, die Beine schwer wie Blei werden lassen und so den Schritt in die Zukunft, oder ins Leben unmöglich erscheinen lassen, hat man genau zwei  Möglichkeiten. Die erste wäre die in dieser Situation einfachste Möglichkeit, nämlich sich selbst aufzugeben, zu resignieren und in einer Endlosschleife den vergangenen und schöngelogenen so viel besseren Zeit nachzutrauern. Man hat nur nichts davon, denn es wird nicht besser! Eher das Gegenteil ist der Fall, man verliert jeglichen Bezug zur Realität und baut sich seine eigene Welt. Eine solche falsche Realität kann man sich bequem ausdenken, sie passt für den Moment. Blendet man noch sein Umfeld aus, welches auf ein falsches Verhalten hinweist und gute Ratschläge erteilt, hat  man seine perfekte Illusion geschaffen. Nur steht Diese sehr wackelig und droht schon bei Kleinigkeiten einzustürzen. Spätestens dann sollte man erkennen, dass man Hilfe braucht, die einen wieder ins reale Leben zurück führt.

Variante Nummer zwei ist unbequem. Sie erfordert Mut, Willen und den unstillbaren Drang nach Leben. Man muss sich mit den Problemen, den schlechten Gedanken und deren Quelle auseinandersetzen. Dies ist wichtig, da nur dann eine neue Richtung, also ein neuer Weg in die Zukunft eingeschlagen werden kann. Kleine  Rückschläge sind immer mal wieder zu verzeichnen, dürfen aber nicht entmutigen. Im Gegenteil, gerade dann sollte man den Biss entwickeln, für sich und sein eigenes Seelenheil zu kämpfen. Oft bist Du aber müde, weil das Ändern seiner eigenen Einstellung und dem Erreichen einer damit verbundenen neuen Lebensqualität erschöpft. Gönne Dir dann die Ruhe,  sei nicht streng mit Dir und schau auf das bereits Erreichte zurück! Wenn man es geschafft hat, den Auslöser der einst so destruktiven Gedanken zu benennen, ihm die Bedrohlichkeit durch das Wissen darüber nimmt und ihm mit damit verbundener Gelassenheit begegnet, löst sich dieser Dämon von ganz allein auf, da seine Nahrungsquelle der schlechten Gedanken versiegt. Die Wolken im Kopf lichten sich,  Energie für Neues wird freigesetzt und der Blick in die eigene, selbstbestimmte Zukunft schärft sich zunehmend, man ist frei!

Es sind häusliche, familiäre Probleme, welche oft, jedoch nicht immer, den Ursprung, ich nenne sie bewusst Dämonen darstellen. Falsches Loyalitätdenken, der eingepflanzte und stets propagierte Drang nach Spitzenleistung. Seitens der Eltern ungestillte Wünsche, die man ausgleichen will, bis hin zu dem Moment sich selbst allen Belangen anderer unterzuordnen. Der Selbstwert sinkt bedrohlich um letztlich in diesem Eingangs erwähnten Problem verhaftet zu sein. Ist man sich dieser Problematik bewusst, ist man in der Lage zu leben und das Leben mit all seinen Facetten zu genießen. Kinder werden alle gleich klug geboren und es liegt in den Händen der Eltern, ob sie ihre Kinder emotional intelligent erziehen, oder sie zu Patienten machen.

Mut zur Veränderung

Es ist wohl tatsächlich so, dass einige Zeit verstreichen muss, um verschiedene Dinge zu verstehen und man vor allem reif dafür sein muss, um gewisse Erkenntnisse zu erlangen. Aber man hat in jungen Jahren keine Zeit und schon gar keinen Blick für manche Situationen und Dinge. Man möchte leben, möglichst viel in kurzer Zeit erleben und keine Minute damit verschwenden zu ruhen. Man genießt in vollen Zügen, ohne einen Gedanken an die Zukunft zu verschwenden, lebt manchmal am Limit und oft an der Grenze zur absoluten Dummheit, aber immer in Action.

Das ist so als junger Mensch, die neu gewonnene Freiheit mit der Volljährigkeit, worauf man sich schon so lange freut und darauf die letzten Monate bis zum achtzehnten Geburtstag hin gefiebert hat. Jetzt gehört einem die Welt! Ja, nichts kann einen mehr aufhalten, der frisch erworbene Führerschein in der Hosentasche, das erste Auto, welches auch mit nur 50 PS das Gefühl aufkommen lässt, in einem Rennwagen zu sitzen. Ja König der Welt ist man, wenn auch nur gefühlt. Dann kam die Zeit der Auto-Treffen. Ständig voll, es wurde gesoffen was da war. Reihenfolge und Prozente waren egal, zwischen Leber und Milz passte neben einem Pils auch immer Hochprozentiges. Der Alkoholspiegel stieg, die Hemmungen fielen. So kam es dann auch schon mal zu frivolen Begebenheiten, welche einem dann am Folgetag beigebracht wurden. Nicht immer war man davon begeistert, aber was passiert ist, ist ja bekanntlich nimmer zu ändern. Sei es drum, so mancher der Leute auf dem Treffen wusste dann bestens über mich Bescheid. Aus heutiger Sicht doch eher lustig, wenn man so daran zurückdenkt und es gehörte eben alles dazu, dass ich heute so bin, wie ich eben bin. Neben waghalsigen Aktionen auf Hausdächern während meiner Lehre, Motorradunfall und illegalen Straßenrennen, gab es genug Situationen wo meine Schutzengel mit Burnout zu kämpfen hatten und waren wohl auch froh, als diese Sturm und Drangzeit dann endlich vorüber war. Man wurde Stück für Stück ruhiger, gründete eine Familie und verabschiedete sich so nach und nach von den alten Zeiten. Es vergingen noch einige Jahre mit diversen Auto-Basteleien, welche sich im Laufe der Jahre zu Quad-Umbauten veränderten und mit ständigen Treffen und Ausfahrten einhergingen. Es war eine schöne und gesellige Zeit, an die man gerne zurückdenkt, wenn auch manchmal mit einem weinenden Auge. Irgendwann dann kam der Moment, der mein Leben veränderte.

Eine schwere Depression plagte mich und letztlich führte kein Weg mehr an einer Behandlung vorbei. Nach Monaten der Therapie verzeichnete ich Erfolge, krempelte mich und mein Leben zu meinem Vorteil um, was auch meiner Familie gut tat. Und noch war die Therapie nicht vorbei, klopfte die Multiple Sklerose an die Tür. Krankheit, Angst und Unsicherheit bestimmten fortan mein Leben. Eine Weile verging, Angst und Unsicherheit wichen, aber die Erkrankung blieb und wird auch bis an mein Lebensende bleiben.
Den Umständen entsprechend galt es also sein Leben neu auszurichten und mehr zu genießen. Achtsamkeit war geboten und wird gelebt, wenn auch nicht immer zu 100 Prozent. Die Familie rückt in den Vordergrund, die Arbeit in den Hintergrund und ist nur noch Mittel zum Zweck, andere Dinge gewannen an Wichtigkeit hinzu. So kam es zum Schreiben, meinen Facebook- und Web-Seiten und letztlich zu dem Buch, welches ich geschrieben hatte. Eine komplette Veränderung erfuhr mein Leben, welche sich hervorragend anfühlt. Ich kann nun meine Stärken nutzen, mich sozial engagieren und anderen helfen. Lebe ein Stück weit meinen Traum und habe viel über mich selbst gelernt.

Wertvoll sind diese Erkenntnisse! Man lebt bewusster, aufmerksamer und genießt mehr. Das gilt für alle Bereiche des Lebens, besonders aber für Zweisamkeit. Ich finde mich selbst mittlerweile OK, mag mich wie ich bin und gewinne an Selbstbewusstsein hinzu. Der Mut, welcher mich so lange verließ, ist zurück und fühlt sich phantastisch an! Diese Veränderungen hätte ich ohne die Erkrankung nicht erfahren, weshalb ich nicht böse darum bin, an MS erkrankt zu sein. Ich lebe mein Leben und werde es so lange genießen wie es mir möglich ist! Diese Erfahrung und die dazugewonnenen Erkenntnisse möchte ich an andere weitergeben. Wenn ich nur ein paar Menschen davon überzeugen kann, ihr Leben zufrieden zu leben und fein mit sich selbst zu sein, habe ich viel erreicht. Daran halte ich fest und gebe mein bestes, worauf man sich verlassen kann!

Valentinstag

Es gibt wundervolle Tage im Jahr, welche einem im hektischen Treiben immer mal wieder vor Augen führen, was tatsächlich wichtig ist und worum man sich kümmern sollte. Das Leben ist so unglaublich schnell und kurzweilig, hektisch und laut, dass man regelrecht mit Scheuklappen durch die Welt geht und nur noch den Moment und was man zu tun hat wahr nimmt. Alles drum herum wird nur noch flüchtig wahrgenommen und im nächsten Moment vergessen,  weil man zu sehr mit Dingen beschäftigt ist, die einem wertvolle Lebenszeit und die Luft zum atmen rauben. Schnell, schnell! Es ist schon fast Nachmittag oder Abend und wir haben erst gefühlte fünfzig Prozent des Tagespensums erreicht. Mit dem Beruf ist schon ein Großteil des Tages belegt! Sicher, das Geld ist nötig um seine Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber was ist mit der restlichen Zeit? Hast Du schon mal überlegt, wieviel der täglichen Handlungen, welche Du in Deiner Freizeit erledigst, wirklich nötig gewesen wären? Ich bin sicher, das das eine oder andere entweder garnicht nötig war, zu einem anderen Zeitpunkt machbar gewesen wäre, oder gar bei entsprechender Planung mit anderen Dingen zusammengefasst werden könnte. Dies würde Zeit einsparen, die man für sich und die Familie nutzen könnte. Einfach mal die Zeit anhalten und kuscheln und das unter der Woche. Verrückt oder?

Aber da die Gesellschaft so völlig falsch tickt, gibt es eben solche Tage wie Muttertag, Vatertag und auch Valentinstag. Damit man in der Hektik an seine Lieben erinnert wird. Traurig ist es, dass man überhaupt erst an eine schöne Geste, oder liebe Worte erinnert werden muss, weil wir eben so sind, wie wir sind. Leistungsorientiert bis zur letzten Minute, damit nicht das unangenehme Gefühl aufkommt, Zeit unnütz vergeudet zu haben. Bescheuert!
Aber was sehe ich, wenn ich in Facebook die Timeline runterscrolle? Anti-Valentinstags-Bildchen! Aber warum, stellt man sich die Frage. Wieso wird Energie in etwas Destruktives gesteckt? Ich selbst finde den Valentinstag toll, auch wenn ich weiß, dass es noch 364 andere Tage gibt, an denen man mit einem tollen Menschen zusammen ist und ihm das sagen sollte.  Aber dennoch lebt man den Tag gerne und zeigt ganz bewusst, dass die Liebste, oder der Liebste das schönste auf Erden ist. Egal welche Paare ich frage,  denken sie gleich! Und jene, welche gerade in keiner Beziehung sind, üben sich in Ignoranz oder reden gar noch negativ. Nun kann sich jeder sein eigenes Bild machen, wer sich die Zeit damit vertreibt, solche Bilder zu kreieren und zu posten. Verbitterte Singles?  Menschen in unglücklichen Beziehungen? Schade, dass es so ist, aber leider nicht zu ändern. Ich für meinen Teil möchte mich über diese Bilder nicht aufregen. Ich empfinde Mitleid, wünsche dem Verfasser Glück und überlese solche Beiträge einfach.

Meine Frau bekam Blumen, etwas süßes zum Frühstück  und viel Wärme, Liebe und Dankbarkeit.  Diese Form der Wertschätzung pflegen wir übrigens an 365 Tagen im Jahr 😉

Zweifel

Habe ich alles gegeben? Was muss ich noch erreichen um anerkannt zu sein? Wie komme ich bei anderen an? Was kann ich eigentlich? Habe ich etwas nicht richtig gemacht? Bin ich ein guter Mensch? Was wird noch auf mich zukommen? Schaffe ich das alles? Bin ich überhaupt zu etwas gut? –  all diese Gedanken sind destruktiv, was die eigene Person, die eigene Seele betrifft.  Man zerfleischt sich regelrecht bei dem Gedanken was man tun muss um in die Gesellschaft zu passen, gar so zu sein wie andere einen haben wollen.

Man schadet dabei nicht nur seiner Psyche, da der Selbstwert darunter leidet, sondern man schadet dadurch auch seinem Körper, da die psychische Verfassung signifikante Auswirkungen auf ihn hat.  Reizmagen, bis hin zu Magengeschwüren, Reizdarm, Schwindel, Bluthochdruck um mal einige Beschwerden zu nennen, welche durch abnorme psychische Belastung auftreten können.  Aber warum tun wir das? Warum denken wir immer einem gesellschaftlich zurechtgesponnenen Leitfaden folgen zu müssen? Nachweislich ist es ein Problem was in vielen Ländern vorkommt, die leistungsgeprägt sind. Burnout nennt sich die neue Volkskrankheit, was nichts anderes als ein aufgehübschtes, dem Mainstream angepasstes Wort für stressbedingtes Erschöpfungssyndrom ist. So klingt es gleich unspektakulärer aber auch unangenehm ehrlich und nicht selten endet dieses Krankheitsbild im Suizid.
Aber nochmal die Frage „warum machen wir das?“ Ganz klar, weil wir nicht aus dem Raster fallen wollen. Weil wir nicht auffallen wollen. Wir nicht mit dem Finger auf uns zeigen lassen wollen. Es wäre beschämend und mit Schwäche gleichzusetzen, was daran liegt, dass wir zu jedem Begriff immer direkt einen Negativbegriff finden. Wer schlank ist, ist magersüchtig. Wer sich zurecht macht ist nicht hübsch, sondern direkt eingebildet. Man könnte noch eine Vielzahl an Begriffen finden und das negative Gegenstück dazu. So dumm ist die Gesellschaft. Dabei ist es doch so, dass der bunt angezogene, der extrovertierte nicht der Kranke ist, sondern die anderen gewiss 80 Prozent der Bevölkerung, welche psychisch krank sind. Nein? Nicht? Schau dir die Gesellschaft genau an!

Das und nur das ist jenes Problem, was uns ängstigt und uns dazu veranlasst jemand zu sein, der man nicht ist. Aber stellen wir uns die Fragen doch anders…  Was will ich denn erreichen? Warum lieben mich andere nicht so wie ich bin? Was mache ich mit meinen Begabungen und wie setze ich sie zu meinem Vorteil ein? Lieb dich selbst, weil du toll bist, wie du eben bist! Werd dir deiner stärken bewusst und nutze sie! Kleide Dich, wie du dich wohlfühlst! Sei einfach wie du bist. Nicht du hast ein Problem, sondern die anderen und die sollten an sich arbeiten. Ich mag dich so, wie du bist!!