Signale

Alleine zu sein mag manchmal ein Segen sein. Ständig ist man äußerlichen Einflüssen ausgesetzt und ist nicht in der Lage, dem Wirrwarr im eigenen Kopf Herr zu werden. Lärm und Hektik im Alltag, sei es im Verkehr, oder im Beruf. Familie, die einen jeden Tag fordert und sonstige Verpflichtungen, die einen beschäftigen. Man hört seine eigenen Gedanken nimmer. Auch was das körperliche betrifft, hört man immer weniger hin. Schmerzen und Schlappheit wird auf schlechten Schlaf zurückgeführt und einfach übergangen, bis es nicht mehr geht. Dabei ist es so wichtig auf seinen Körper zu hören. Statt dessen pressen wir ihn aus wie eine Zitrone, kümmern uns nicht und vergiften ihn mit zu viel Kaffee und Fastfood, weil uns keine Zeit mehr bleibt, uns gesund zu ernähren.

Aber wieso bleibt uns keine Zeit? Was treibt uns dazu, so ungesund, ja schon regelrecht destruktiv mit uns umzugehen? Wir selbst sind es! Dieser Irrglaube, das ein stetig hohes Leistungslevel mal viel Ruhm und Wohlstand bringt, alle zu einem hochsehen und unsere Leistung würdigen. Wieder ein Irrglaube…  Wenn du mal so weit bist, ist dein monatliches Entgeld kein Lohn mehr, sondern Schmerzensgeld! Andere ruhen sich auf deinen Leistungen aus, streichen ihr Geld ebenso ein und leben gesünder. Irgendwann schauen sie nicht zu dir hoch, sondern runter, wenn sie dir noch ne Schaufel Erde ins Grab werfen. Der Chef spendiert ganz selbstlos noch nen Kranz und die von dir mühevoll erarbeitete goldene Armbanduhr kannst du auch nicht mehr nutzen.

Es sind harte Wort, ich weiß…  Aber manchmal sind sie nötig, ich habe es selbst lernen müssen. Ich habe gelebt um zu arbeiten, nun arbeite ich im zu leben, achte dabei auf die Signale meines Körpers und beobachte ihn dabei, wie er Jahr um Jahr mehr kaputt geht, weil die Einsicht recht spät kam…zu spät. Immerhin ist die Erkenntnis nun da und ich hoffe, dass ich einige wachrütteln kann, bevor es zu spät ist. Achtet auf euch, ihr habt nur eine Gesundheit und ein Leben!

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