Chronisch krank und Spaß am Leben

Hallo meine Lieben,

 

heute nur mal fix was zum Thema Selbsthilfegruppe. In Facebook gibt es die Gruppe „Chronisch krank und Spaß am Leben“ welche mit knapp 400 Mitgliedern schon recht gut läuft. Nun habe ich dazu noch eine Co-Gruppe „Chronisch krank und Spaß am Leben/Franken“ geschaffen, wo sich Fränkische/Bayrische Autoimmunerkrankte unabhängig von der Diagnose treffen  und austauschen können. ich würde mich freuen, wenn sich der eine oder andere bei Interesse bei uns blicken lässt.

Zu finden ist die Grußße unter:

https://www.facebook.com/groups/430906743914445/

Gruß Mark 🙂

Hirnfurz meets Ego

Wie kennen es aus dem Kindergarten, oder vom Spielplatz, der eine hat ne blaue Schaufel, der andere ne grüne und möchte aber auch ne blaue Schaufel. Die macht ja nichts anderes, schaufelt Sand, aber trotzdem ist das Kind nicht zu beruhigen. Ok… Beide bekommen eine blaue Schaufel, nu is Ruhe! Ach? Pustekuchen, die andere blaue Schaufel ist nämlich viel besser! Einfach durchatmen… Solange kein Blut fließt, wird es sich selbst regeln. Meistens ist es dann auch so.

Jahre später… Die Fahrräder, die Smartphones, die Freundin oder der Freund. Hat man ja alles selbst, aber der eine hat das neuste Smartphone und somit ist das eigene ja nimmer gut. Es macht aber nachwievor als so, wie gewünscht. Gut hier und da blättert der Lack, etwas betagt ist es ja schon, aber es macht seinen Job. Trotzdem wächst der Neid auf den Schulkollegen, weil er immer die besten Klamotten und die neuste Technik hat. Es bedarf ein paar Jahre des reifens, bei so manchen auch mal etwas länger, bis die Erkenntnis kommt, dass es ein Gegenstand ist, über den man zwar verfügen kann, welcher aber den Selbstwert nicht steigert. Dann lebt es sich auch entsprechend entspannter.

Es gibt aber auch Artgenossen, die nie zu dieser Erkenntnis gelangen, oder irgend ein anderes Defizit, welches auch immer, mit Besitz oder Titeln schmücken wollen bzw. müssen, weil sonst wenig vorhanden ist, womit man glänzen kann. Sei es drum, das es an der Bildung mangelt oder gar zu viel der (Ein-) Bildung vorhanden ist. Solche Menschen jedenfalls verstehen sich gut darin, ihre gewünschten Ziele mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln durchzusetzen. Selbst, wenn diese nur aus Lügen und Intrigen bestehen. Man darf als anständiger und ehrlicher Geist nur darauf hoffen,dass Karma seinen Job vernünftig macht und jeder das bekommt, was er verdient. Ob das nun was gutes ist, oder etwas schlechtes, das muss jeder selbst sehen.

Emotionale Intelligenz

Ein wichtiger Bestandteil, oder das was einen Menschen ausmacht, ist seine Intelligenz. Haben wir uns seit Anbeginn zu intelligenten Wesen entwickelt, welche von den ersten einfachen Werkzeugen bis heute zu technischen Höchstleistungen fähig sind. Es scheinen kaum Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, etwas bahnbrechendes zu entwickeln. Wir sind ein Volk von Mathegenies, Nobelpreisträgern, Philosophen etc. Alle mit einer für sich in Anspruch genommenen besonderen Fähigkeit, welche einen auszeichnet.

Prima, wir haben Feuer gemacht, haben das Rad erfunden, fahren Automobile, fliegen zum Mond. Das alles verliert aber an Bedeutung, wenn man merkt, dass die wichtigste Fähigkeit des Menschen durch Gier nach Erfolg, Ansehen und durch intrigantes Verhalten verlernt, oder gar unterdrückt wird. Gemeint ist z. B. Empathie, welche einer gesunden emotionalen Intelligenz bedarf. Genau da liegt der Hase im Pfeffer! Die emotionale Intelligenz fehlt. Es werden Ellenbogen ausgefahren um sein Ziel zu erreichen, werden Menschen schlecht behandelt und wird Neid gelebt. Ein krankes und völlig verblendetes Verhalten was von manchen an den Tag gelegt wird. Was also nützt eine gehobene Schulbildung und ein akademischer Grad, wenn man die Fähigkeit zwischenmenschliche Interaktionen zu leben, nicht besitzt. Das mag für den Betroffenen nicht schlimm sein, denn solcherlei Defizite sind immer nur für das Umfeld schlecht, weil sie diese Unfähigkeit zu spüren bekommen. Wohl dem, der sich entziehen kann, um solch einem emotionalen Tiefflieger nicht begegnen zu müssen!

Für den Rest, die Klugen gilt, sich von solch einem falschen Verhalten nicht beirren zu lassen. Seid liebevoll, seid herzenswarm und seid Mensch in seiner reinsten, aufrichtigsten Form! Eventuell gelingt es ja dem einen oder anderen zu heilen.

Fatique

Fatique (aus dem Französischen, steht für Müdigkeit, Erschöpfung und Mattheit) dieses fiese Monster, welches eines der, wie ich finde, gemeinsten Symptome der Multiple Sklerose beschreibt. Plötzlich auftretende Attacken von Müdigkeit und Erschöpfung, ohne dass es dazu einen Grund braucht. Meist reichen schon minimale Anstrengungen, wenn die Zeichen an einem Tag auf Erschöpfung stehen. Oftmals geht dieses Syndrom dann auch mit kognitiven Störungen wie Konzentrationsprobleme und Lücken im Kurzzeitgedächntnis einher.

Wie genau Fatique entsteht ist nicht klar. Man geht aber davon aus, dass mehrere Faktoren gleichermaßen in Frage kommen, es also ein multifaktorielles Geschehen ist.

Im Verdacht stehen demnach:
(Quelle Netdoctor)

Veränderungen innerhalb des zentralen Nervensystems

Veränderungen im endokrinen System (Hormonhaushalt)

Fehlregulationen des Immunsystems (Fatigue ist ein häufiges Symptom bei Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose)

Entzündliche Prozesse wie bei Fibromyalgie.

Was kann man gegen Fatique tun?

Nun, prinzipiell ist gegen dieses Syndrom kein Kraut gewachsen. Es wird zwar mit verschiedenen Medikamenten, welchen ein Zusatznutzen nachgesagt wird, herum experimentiert, aber wirklich helfen tut es den wenigsten. Meist handelt es sich dabei um Antidepressiva und Parkinson-Medikamente.
Was allerdings am wirksamsten gegen Fatique hilft, sind neben Bewegung an der frischen Luft noch kurze aber intensive Schlafphasen, auch als Power-Nap bezeichnet, welcher die Batterie wieder etwas nachlädt.

Leidet man an Fatique, sollte man sich an Tagen, wo es einen besonders schlimm trifft Ruhe gönnen und sich seinen Tag nicht mit unnötigen voll machen. Man kann nichts dagegen tun und ist diesen Syndrom ausgeliefert. Seid also nicht böse zu euch selbst, ihr könnt nichts dafür!
Versucht eure Tage nach eurem Befinden zu planen, lasst weg, was nicht funktionieren könnte ohne wenn und aber! Versucht Pausen einzubauen, esst ausgeglichen und möglichst eiweishaltig. Macht vor allem aber etwas, was euch Freude bereitet. Meine eigene Erfahrung bislang ist, dass man gut zu sich selbst sein muss und nicht zu anderen. Erklären lässt es sich ohnehin schwer und ist auch nur dann möglich, wenn ernsthaftes Interesse besteht. Gebt auf euch acht!

Seele ausmisten!

Im Laufe seines Daseins erlebt man Allerhand. Sicherlich nicht nur Positives und trotzdem ist alles irgendwie nötig, um zu reifen, sich zu entwickeln.
Manches allerdings ist nicht einfach zu ertragen.
Wir verschließen es irgendwo in uns, in der Hoffnung, dass es für immer verborgen bleibt. Aber ein Kahn, der einseitig beladen ist, wird auch immer Schlagseite haben. So dürfte es sinnbildlich gesprochen in so manchem aussehen. Immerzu damit beschäftigt nicht zu kippen, weil die seelische Last zu schwer wird.

In solch einem Fall ist es an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, ob es tatsächlich sinnvoll ist, sich mit dem ganzen alten Kram zu belasten, den man sowieso nicht mehr ändern kann. Es hat dich jemand verletzt, aber es wird auch nicht besser oder ungeschehen, wenn du dieses schlechte Gefühl, diesen Ärger mit Dir weiter herum trägst. Es ändert sich nichts. Aber versuche es einfach so zu sehen, dass all diese Erfahrungen dazu geführt haben, dass Du heute ein besserer Mensch bist, weil Du anderen nie dieses Leid zufügen würdest, was Du selbst erfahren hast. Also lass los, mach Dich frei von diesen Altlasten und lebe!

Sicherlich mögen Fragen aufkommen, wieso ich zu dieser Denkweise komme. Ganz einfach! Wie möchte man sich denn auf Neues, Gutes einlassen und aufmerksam sein, wenn man unterbewusst immerzu mit altem Seelengerümpel beschäftigt ist. Deinen Dachboden würdest Du nicht so zu müllen, da wäre schnell Ordnung geschafft. Dein Kopf ist Dein Dachboden! Dein Speicher… Trenn Dich von Altlasten, defragmentier ihn und mach Platz für Neues und Schönes! Deine Seele wird leichter und Du hast das Gefühl, besser Luft zu bekommen. Du kannst Dich auf Neues einlassen und wirst erstaunt sein, wie gut das tut.

Drauf auf den imaginären Sperrmüll und weg damit! Einzig das bleibt übrig, was Dir gut tut, Dich mutig und selbstbewusst nach vorne schauen lässt! Mach Dich frei!