Ich Familienmensch

Morgens, etwa um acht Uhr erwachen und die Wärme spüren, welche meine Frau ausstrahlt. Eingekuschelt liegt sie da, so unschuldig wirkend wie ein Engel  und ich genieße es noch einige Minuten, sie einfach nur anzusehen. Mir geht es dabei gut, es berührt mein Herz und ich denke mir derweil aus, was wir heute alles machen könnten. Schlussendlich kommt es gewiss anders, aber mit ihr kann ich mir alles vorstellen.

Aus dem hinteren Teil der Wohnung höre ich schon die Kinder toben. Sie dürften wie meistens schon länger wach sein. Lachen, kreischen, quieken, sie haben Spaß und sind unbeschwert. Ich höre ihnen gerne zu, drücke mein Kopfkissen zurecht und döse noch etwas, denke an viele Dinge, etwa wie ich meine Webseite erfolgreicher gestalte, wie es mit meinem Buch weiter geht, oder was ich am Abend zu essen machen könnte. Viele Gedanken die in meinem Kopf herumschwirren, während ich die Augen geschlossen halte und die Gedanken fließen lasse. Ich könnte ja Frühstück machen, kommt es mir in den Sinn, aber das Bettchen ist so kuschelig und unter dem Betthimmel, den ich kürzlich installierte, lässt es sich gemütlich verweilen. Beinahe schläft man wieder ein,wären da nicht unsere Stubentiger! Spätestens wenn Jerry auf einem steht, seine feuchtkalte Nase ins Gesicht stupst und mit den Hinterläufen auf der Blase steht, ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Ich drehe mich meist, genieße noch etwas den Anblick meiner Frau, ehe ich dann aus dem Bett steige um dann doch Frühstück zu machen.

Das ist es, was mir den Antrieb dazu verleiht, jeden Morgen aufzustehen und mein Bestes zu geben. Ich bin durch und durch Familienmensch, brauche das wie die Luft zum atmen! Meine Tochter, mit ihrer Art jeden zu umsorgen. Sie ist eine wunderbare kleine große Maus. Mein Sohn, welcher mit seinen Späßen aufzumuntern weiß, welcher aber auch ganz schön gesprächig ist. Meine Frau in ihrer liebevollen Art, mit ihrem sanften Lächeln und ihrem großen Herz. Könnte mir Besseres passieren? Ich glaube nicht. Denn ich haben schon das Beste! Das ist wahrer Reichtum und ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen.

Was würde ich verpassen, hätte ich meine Familie nicht. Gut ich würde es dann wohl auch nicht wissen, aber der Gedanke daran fühlt sich nicht gut an. Ich bin froh, dass es ist, wie es ist, wollte das auch nicht mehr missen! Wir haben zusammen schon so einiges erlebt, nicht nur Positives, sind daran gewachsen und es hat uns fest zusammen geschweißt. Wir sind eben ein tolles Team.

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