Lächeln und seine Wirkung

Dein Umfeld gibt wieder, was du bereit bist zu investieren. Dabei meine ich keine monetären oder materiellen Dinge. Vielmehr meine ich Zwischenmenschliches.

Gemeint ist, was Du ausstrahlst. Es ist so einfach seine Mitmenschen positiv zu stimmen. Man hat dazu sogar eine Fernbedienung! Glaubst Du nicht? Klar, weil es Dir nur noch nicht bewusst ist, aber die Fernbedienung heißt Lächeln! Du lächelst, und die Welt verändert sich! Vielleicht, oder gewiss nur in deinem Wirkungskreis, aber es geschieht!

Stell Dir vor, Du verlässt morgens dein Haus. Nicht wie gewohnt gedankenversunken und ernst dreinblickend, sondern mit einem Lächeln auf den Lippen. Menschen die Dir begegnen werden es zu meist erwidern. Vielleicht tun es nicht alle und einige werden verdutzt gucken. Aber einige werden völlig automatisch zurück lächeln, das ist ganz normal. Du sendest ein positives Signal aus, was in der Regel ganz von selbst erwidert wird.

Das wiederum tut Dir gut! Dieses Feedback stimmt positiv und beeinflusst sogar deinen Tag. Ebenso mit den Kollegen im Betrieb. Ein Lächeln zum guten Morgen, eine freundliche Geste am Kaffeeautomaten und der Tag des Kollegen ist ebenfalls etwas sonniger im Gemüt. Gemeinsam erträgt es sich leichter, wenn man sich positiv gestimmt gegenüber sitzt!

Es bedarf also nicht viel, um etwas Glück und Leichtigkeit zu schenken, lediglich ein Lächeln und ein paar nette wertschätzende Worte. Es kommt garantiert zurück. Vielleicht nicht gleich, aber gewiss bald, denn sowas steckt an!

Wovor hast Du Angst?

Wovor hast Du Angst?

Diese Frage stellt sich meist vor schwierigen Entscheidungen. Etwa jene, die das Leben, wie es bisher stattfand verändert. Jobwechsel, Heirat, Kinderwunsch etc. Stelle Dich der Angst!

Aber warum hast Du Angst?

Ich denke, diese Frage ist schnell beantwortet. Man verspürt ein Gefühl der Unzulänglichkeit. Man traut sich die neue Aufgabe nicht zu, vergleicht sich mit anderen, welche es ja augenscheinlich besser können. Dies ist aber Dein subjektiver Eindruck, dein innerer Dämon. Etwas, dass dir dein Ego vorgaukelt. Ein verzerrtes Bild der Realität!

Was kannst du tun, um die Angst zu besiegen?

Prinzipiell sei gesagt, das Angst nicht generell schlecht zu werten ist. Immerhin lässt Angst hellhörig werden, sorgt dafür dass du mit den Füßen auf dem Teppich bleibst. Nutze diese Energie und wandle sie in Aufmerksamkeit um! So bist du bereit, Herausforderungen zu meistern! Deinen Mann/deine Frau zu stehen und wirst dabei viel über Dich selbst lernen.

Was hast du, wenn du die Angst besiegt hast?

Du bist in deinem Wesen und in deinem Handeln bestärkt. Mit Stolz kannst du auf dein Erschaffenes zurückblicken, was dir positive Energie verleiht. Du bist zu so viel Gutem fähig, kannst so viel erreichen. Zweifel hindern dich dabei nur, Dich selbst zu entfalten! 
Was kannst Du mit dem gesteigerten Selbstwert machen?

Du kannst deine Erfahrungen an andere weitergeben. Sei aufmerksam deinem Umfeld gegenüber. Jeden Tag stehen viele Menschen auf, mit eben diesem Problem, wie du es hattest. Sei ihnen ein Lehrer und Lehre sie eine positive Denkweise.

Was machst du nun ohne Angst und dermaßen bestärkt?

Du lebst gelassener, schläfst ruhiger und wirkst ausgeglichener. Dein Umfeld spürt diese positive Veränderung und sieht das Lächeln in deinen Augen. Sie werden aufgeschlossener reagieren, werden ein Bedürfnis haben, mit Dir zu kommunizieren.

Und eins noch zum Schluss. Das Leben gleich einem Labyrinth. Du gehst deinen Weg und in der Regel klappt auch alles, doch manchmal endet der Weg in einer Sackgasse. Du hast dabei aber nicht versagt, sondern lediglich einen Weg gefunden, der nicht funktioniert.

Inneren Frieden finden

Was bedeutet es, Frieden im inneren zu finden? Schauen wir uns die Realität mal genauer an, dann finden wir wohl Antworten auf die Frage dazu.

Der Alltag ist von einem Leistungsdruck und einer Hektik bestimmt, welche sich wie ein Faden durch den Tag zieht. Morgens beginnend mit dem alltäglichen Ritual der Morgentoilette, über das Frühstück bis zum verlassen des Hauses. Alles muss an seinem Platz sein, alles hat seine Reihenfolge und wenn irgendwas davon nicht wie geplant funktioniert, rüttelt das schon bedächtig an der inneren Ruhe.

Das Haus ist verlassen, diese Hürde genommen, da geht es weiter mit dem Weg zur Arbeitsstelle. Ist die Zeit ja meist noch knapp bemessen, ist man schon sichtlich genervt, wenn eine Baustelle den Verkehr ausbremst, sich ein paar Fahrer noch nicht einig sind, wo sie hin wollen,  oder wieder ein Traktor gemächlich vor einem her fährt. Ich nennen das auch gerne „das Safetycar ist draußen!“

Wir kommen auf der Arbeit an. Tags zuvor war noch alles ruhig, man hat sich auf einen ruhigen Start eingestellt und Pustekuchen! Es geht direkt mit Stress los. Der Tag verläuft dementsprechend und irgendwann wird es mal Feierabend. Der Weg nach Hause verläuft ähnlich wie der Hinweg und während man kopfnickend bei Rushhour nach Hause kriecht, denkt man schon an weiteres, was noch zu tun ist. Einkäufe? Kochen? Termine? Unentwegt rattert es im Kopf und an Ruhe ist nicht zu denken.

Dies war wohl ein typischer Tag, wie ihn alle kennen, immer unter Strom, dauerhaft darauf bedacht, nichts zu vergessen, dabei vergisst man sich selbst! Der eingangs erwähnte innere Frieden ist bedroht, die Psyche ist gestresst und das schlägt sich zwangsläufig auf den Körper nieder. Stressmagen, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck sind nur einige wenige Probleme, welche auftreten können. Letztlich, das ist das größte Problem, leidet die Psyche, eine mentale Erschöpfung macht sich breit und führt zusammen mit den körperlichen Einschränkungen zu einem großen Problem. Nachts ist der wichtige Schlaf empfindlich gestört, Erholungsphasen, die Tiefschlafphase und die sogenannte  REM-Phase finden nicht, oder kaum statt. Die genannten Symptome verstärken sich.

Natürlich gehen wir zum Arzt und lassen uns mit Pillen versorgen um dem Stressmagen, den Schlafstörungen etc. entgegenzuwirken. Das Problem ist damit aber nicht aus der Welt geschafft.

Wir schneiden uns, machen ein Pflaster drauf und sorgen dafür, dass dies nicht nochmal passiert. In dem oben beschriebenen Fall, schneiden wir uns aber ständig, kleben immer Pflaster drauf und belassen alles beim Alten. Warum? Wäre es nicht besser auch in diesem Fall Abhilfe zu schaffen, um auch für die Seele nicht immer ein „Pflaster“ zu benötigen? Oftmals sind es einfach nur organisatorische Dinge die verändert werden müssen.

Zeitmanagement statt Zeitmangel. Auch mal Nein sagen, Termine absagen und bewusst „Ja“ zu sich selbst sagen! Der Körper wird es einem danken, schon allein weil es einem spürbar besser geht, Energie abrufbar ist und im Kopf Platz für positive Gedanken ist.

Wieviel mehr Lebensqualität würden wir erreichen, wenn wir uns etwas mehr für uns selbst interessieren und weniger für anderes. Man sollte sich vor allem die Frage stellen, wieviel Prozent von dem, was man den ganzen Tag als wichtig ansieht, tatsächlich unwichtig sind, oder zumindest nicht so dringlich, dass es nicht noch eine Weile warten kann.

Ich denke, das wäre eine Möglichkeit ganz einfach und schnell Luft für sich selbst zu schaffen. Oder wie siehst Du das?

Die Galerie

Ich laufe durch eine Galerie, meine Blicke schweifen die Gänge entlang und finden keinen fixen Punkt. Sehr viele Eindrücke sind es, die auf mich einwirken. Der Geruch von Ölfarbe liegt in der Luft und es wirkt etwas frisch von den Temperaturen. Verständlich, denn wohl temperiert sollte es wohl sein, damit die Gemälde keinen Schaden nehmen.

Dieser Geruch, den ich beschrieb, er ist in jedem Winkel der Galerie wahrzunehmen. An manchen Stellen sogar viel intensiver. Es ist flüsterleise, hier und da ein Räuspern und Getuschel. Alles sehr diszipliniert im Ablauf und auch in der Ausstattung wirkt die Galerie sehr kühl, um den Blick aufs Wesentliche zu beschränken, die Gemälde und Installationen.

Zugegeben, ich sehe mir so etwas zum ersten Mal an. Bin kein Künstler und daher eher weniger bei solchen Vernisagen anzutreffen. Aber das spielt jetzt keine Rolle. Ich laufe langsam und bedächtig durch die Flure und widme allein schon aus Respekt vor dem Künstler, jedem Kunstwerk etwas Zeit um zu verweilen, es auf mich wirken zu lassen.

Eines beeindruckender als das andere und so komme ich irgendwann zu einem wunderschönen Bild. Es zog mich in seinen Bann und ich konnte nicht anders, als davor zu stehen und jeden Pinselstrich zu begutachten. Eine Pracht an Farben in einer Anordnung, welche mich sehr beeindruckte! Ich hatte das Gefühl, als hätte ich mein Kunstwerk gefunden, den Spiegel zu meiner Seele.

Nach einer Weile ging ich weiter, sah mir noch die anderen Gemälde an, lauschte auch den Interpretationen anderer Besucher und staunte teilweise nicht schlecht darüber, was man in solchen Bildern alles zu sehen vermochte. Mir wurde klar, dass ich von dieser Kunst so rein gar keine Ahnung hatte, weshalb ich mich schweigend zurückhielt. Meine Gedanken kreisten während dessen immer wieder um dieses eine Bild, welches mich so tief beeindruckt hatte. Irgendwann am Ende angekommen, entschied ich nochmal zu diesem Bild zurückzukehren, es noch einmal auf mich wirken zu lassen. Da stand plötzlich ein junger Mann, ich schätze er war sechzehn, oder auch etwas älter und dachte darüber nach, dass er mir bekannt vor kam. Er rückte das Bild zurecht und richte die Beschreibung, als er mich wahrnahm. Ich stand da und sah das Bild an, wieder hatte ich das zuvor schon beschriebe Gefühl, als ob dieses Bild ein Spiegel zu meiner Seele ist.Er sah mich an und fragte, ob mir dieses Bild gefällt. Ich nickte und sah ihn nun genauer an. Ich mochte es kaum glauben, aber ich war es! Ich stand vor meinem sechzehn jährigen Ich! Ich begriff nicht, was eben vor sich ging, sah mich um, ob noch irgendwo jemand stand, man mir womöglich einen Streich spielen wollte. Es war aber niemand ausser uns in diesem Flur anzutreffen. Ich blickte eine Weile stumm und hatte das Gefühl, als ob mich ein kühler Wind durchfuhr.

Meine Behaarung an den Armen stellte sich auf, mein Kopf signalisierte „geh weiter!“ doch meine Beine gehörten nicht. Der Junge sprach „hab keine Angst, ich bin es tatsächlich! Ich möchte dir  zeigen, dass du nicht an dir selbst zweifeln musst. Alles was du bis jetzt erreicht hast, macht mich froh, weil ich keine Angst um das haben muss, was noch kommt! Dieses Bild hast Du gemacht, all deine Handlungen haben dieses Bild entstehen lassen! Ich war baff, bekam keinen Ton heraus. Woher weiß er von meinen Zweifeln und was ich schon alles gemacht habe? Ich kniff meine Augen zu und öffnete sie wieder, aber es war kein Traum. Er stand immer noch da. Er lächelte und antwortete „ich weiß von deinen Zweifeln, weil ich Du bin. Sei einfach weiter der, der du bist! Lass dich nicht beirren und mehr das Beste für dich daraus.

Ich bedankte mich bei ihm, stand noch kurz schweigend da und starrte auf das Bild, als wolle es mir etwas sagen. Ein paar Minuten verstrichen, ich weiß nicht mehr wieviel Zeit verging, als ich meinen Blick vom Bild abwandte um den Jungen, etwas zu fragen, doch er war weg. Ich war glücklich, wenn auch sehr verunsichert durch diese Begegnung, nahm es aber als besonderes Erlebnis mit. Das Bild kaufte ich um diesen besonderen Tag immer vor Augen zu haben, es bekam einen besonderen Platz zuhause.

Ich war dieser Begegnung sehr dankbar, weil es mich wach rüttelte uns mir klar wurde, dass ich mich vor nichts und niemandem verstecken brauchte.
Trotzdem war ich auch ein wenig traurig, weil ich gerne noch mehr erfahren hätte. Heute weiß ich immerhin, dass ich kein schlechter Mensch war und meine Fehler und Spliens hatte, wie jeder andere auch.

Seither habe ich diese Galerie nicht mehr betreten. An jenen Abend, hat sich mein Leben mit Sicherheit ein großes Stück verändert.

Die Endlosschleife

Ein schöner sonniger Morgen, die Vögel zwitschern und der Wind weht einem wohlig warm durchs Gesicht. Die Bäume tanzen leicht im Wind und ein Vogelschwarm  vollführt seine Choreographie in windigen Höhen. Ein wunderbarer sommerlicher Duft ist wahrzunehmen und man fühlt sich von all diesen Eindrücken geschmeichelt. Es ist wunderbar, Teil dieser Idylle zu sein, im Hier und Jetzt.

Man ist Eins mit der Natur und staunt wie ein kleines Kind. Man fühlt eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit, fühlt sich leicht und ist glücklich. Man steht noch eine Weile, mit der Tasse Kaffee auf der Terrasse und lauscht den Klängen der Natur, ehe einen der Alltag wieder im Griff hat. Ein schöner Start in den täglichen Wahnsinn, der leider nicht jedem zuteil wird.
 
Unbeschwertheit und Achtsamkeit sind eigentlich etwas ganz normales, von den Eltern beigebracht und geschult, sollte es also kein Problem sein, diese Fähigkeiten anzuwenden.  Was aber ist, wenn Eltern diese Bewusstheit selbst nie erlernt haben? Was passiert mit den Eltern in bestimmten Situationen.

Zum Beispiel bei Meinungsverschiedenheiten? Sie sind nicht fähig zu reflektieren und somit auch nicht fähig eine Diskussion respektvoll und rein sachlich zu führen. Was bei objektiver Betrachtung und der Fähigkeit die Signale seiner Gegenüber zu deuten, nicht all zu schwer wäre, aber auf Grund der beschriebenen Mängel, bleibt ein respektvolles Miteinander verwehrt. Leidtragend sind dabei die Kinder, welche naturgemäß sehr starke Bande zu den Eltern haben und somit in einem extremen Loyalitätsempfinden verhaftet sind. Deshalb ist alles was die Eltern sagen recht und ich bin zu schlecht, dumm, etc.  Die kindliche Logik ist recht einfach gestrickt, wahr oder unwahr, gut oder böse, was nicht nur gut sondern auch gefährlich sein kann. Dieses Wissen wird leider auch für Schlimmes genutzt, wie wir wissen. Aber ich schweife ab.

Wenn Eltern in ihrer Kindheit Schlechtes erlebt haben und sich alleine fühlen, kommt es nicht selten vor, dass sie den Wunsch nach einer heilen Welt hegen.  Die selbst gegründete Familie dient dazu dieses Verlangen nach Anerkennung und Liebe zu stillen. Leider jedoch wirkt das auf die Kinder wie eine Last.

Ein unbeschwertes Heranwachsen ist kaum möglich, weil beinahe jede Handlung an eine Erwartung der Eltern geknüpft scheint. Der Fleiß in der Schule und gute Noten, denn Eltern möchten stolz auf ihre Kinder sein! Der Wunsch in der Gesellschaft gesehen zu werden, wird über die Belangen der Kinder gestellt. Dies geschieht nicht bewusst, sondern wurde zu einem Automatismus.

Als nächstes noch ein Beispiel zum eben genannten Automatismus. Das von den Eltern in jungen Jahren erlebte,  ist immer und immer aktuell, weil sie keine Gelegenheit hatten, damit abzuschließen, einen Frieden zu finden. Auch hier wirkt sich das wie eine Dauerschleife aus, welche der Betroffene gar nimmer wahrnimmt. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit, kommen diese Themen erneut auf den Tisch.  Sind es Jahrestage, Feste etc.

Es geschieht immerzu und das besonders schlimme daran ist aber die Tatsache, dass die Eltern den Kindern somit ein falsches Realitätsempfinden einimpfen. Die verschobene Wahrnehmung der Eltern überträgt sich auf die Kinder. Das Resultat sind Kinder, die alles als schlecht empfinden, misstrauisch gegenüber Jedem sind, ohne dabei eine Ausnahme zu machen und generell das Empfinden der Eltern für sich annehmen, nichts zu sein und nur durch besonders herausragende Leistungen Anerkennung zu finden. Man kauft sich also Freunde und Ansehen durch Aufgabe seiner eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Wieder beginnt eine Endlosschleife!

Wer aber diesen Missstand erkennt und gewillt ist, diesen abzubauen und gegen ein Leben in Bewusstheit und Unbeschwertheit zu tauschen, hat beste Chancen, ein aufmerksamer, liebender und fürsorglicher Erwachsener bzw. Elternteil zu werden. Unsere Kinder sind unser höchstes Gut, wofür wir Gottes Vertrauen bekommen haben und er sie uns anvertraut. Es muss also unser erklärtes Ziel sein, glückliche und selbstbewusste junge Menschen aus ihnen zu machen.