Angst

Mit jedem weiteren Tag rückt man näher an den Tag der OP und mit jedem Tag steigt die innere Unruhe. Anfangs noch ganz cool und abgeklärt, steigt nun mit der Unruhe die Angst.

Wird schon alles gut gehen, rede ich mir immerzu ein, doch sind diese Versuche ebenso erfolgreich wie eine Wand mit Wasser streichen zu wollen. Es wird nichts übermalt, alles bleibt sichtbar.

Klar wird alles gut gehen, was auch sonst? Es muß ja alles gut gehen! Trotzdem habe ich Angst. Solche Operationen an der Wirbelsäule sind kein Pappenstiel, auch wenn das gerne von so manchem abgetan wird.

Meine Versuche, Mut zu machen, klappt bei anderen ganz gut. Für mich selbst jedoch scheine ich kein besonders guter Coach zu sein. Optimismus ist dabei eine meiner Stärken. „Out of Order!“ steht da wohl  gerade auf meiner Stirn.

Hab noch ein paar Tage Zeit, mich positiv zu stimmen, die Angst zu vertreiben und optimistisch zu sein. Am Ende wird ja bekanntlich alles gut, und wenns dann doch noch nicht gut ist, ists wohl noch nicht das Ende.

Werde jetzt versuchen, eine Möglichkeit zu finden, Angst in Stärke zu verwandeln. Werde dann für meine Familie stark sein. Ich denke, dass ist ein guter Plan.

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