Der Kampf mit mir selbst

Mein ganzes bisheriges Leben war ein Kampf mit mir selbst! Was andere über mich denken, wie andere hinter meinem Rücken über mich urteilen, wie ich in der Gesellschaft ankomme.

Immerzu war es mir wichtig zu wissen, was in den Köpfen anderer vorgeht, dass ich das Leben garnicht unbeschwert genießen konnte. Besondere Leistung zu erbringen, um angenommen zu werden, war mein tägliches Bestreben.

Alles was ich geschafft habe, empfand ich selbst als nicht gut genug, weil es andere gewiss auch nicht gut fanden. Ich habe keine gehobene Schulbildung, kein Studium, keinen besonderen Titel.

Ich bin einer unter Millionen, ein Wassertropfen im Meer, unsicher und unsichtbar. Und immerzu war da das Gefühl sich mit anderen vergleichen zu müssen, was selten gelang, weil Individualität schlecht vergleichbar ist.

Selbst heute, nach einer Psychotherapie, einem Buch das ich geschrieben habe und weiß Gott was ich früher alles geschafft habe, ist es immernoch so, dass ich manchmal an mir zweifle.

Jeden Tag aufs Neue ermutige ich mich und sage mir, dass ich gut bin, so wie ich bin und jeden Tag ist es ein Kampf. Aber es lohnt sich, weil ich auf einem guten Weg bin, mich selbst zu akzeptieren.

Bitte ermutigt eure Kinder, lernt sie Aufmerksamkeit und Selbstvertrauen, bestärkt sie in ihrem Handeln, helft ihnen behutsam aber bestimmt ins Leben, lehrt sie nicht das Leben, sondern zeigt ihnen, wie sie ihr Leben erlernen.

Seid Freund, seid aufmerksam und transferiert nicht eure ureigenen Wünsche und Sehnsüchte auf die Kinder. Sie ersticken unter der Last!

Danke euch!

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