Das Spiegelbild

Das Spiegelbild

Sich selbst erblicken, mit all seinen Makeln, ungeschönt, pur und real. Keine Chance dazu, unschöne Stellen zu retuschieren, was zu Akzeptanz, oder Ablehnung führen mag. Der Spiegel, ehrlich und unbestechlich bietet er feil, was nur Wenigen angenehm scheint, dabei ist jeder für sich ein Meisterwerk!

Was für Dritte verborgen bleibt, erspäht der Jene selbst, der sich im Spiegel zeigt. Das eigene Gewissen ist es, welches wie ein Echo aus dem Spiegel heraushallt. Wer reinen Herzens ist, vermag sein Spiegelbild zu lieben, doch manch anderer blickt gequält hinein und mustert mit Scham sein hässliches Ich auf dieser anderen Seite.

 

Anderen mag man etwas vormachen können, ja gar ein Meister darin sein, nur sein eigenes Spiegelbild kann man nicht über seinen Charakter hinwegtäuschen. Die Blicke, welche aus dem Spiegel zurückkommen, sie bohren und schmerzen tief.

 

 

Wohl dem, der reinen Gewissen ist, sich selbst liebt und achtet, denn der kann seinem Spiegelbild zulächeln und ist mit sich im Reinen. Jener Mensch ist fähig, Liebe und Achtung an Andere weiterzugeben.

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