Der Verstand und die Unbewusstheit

Aktuell lese ich ein Buch von meinem Lieblingsautor Eckhart Tolle. In diesem Werk beschreibt er bereits anfangs, welche Kraft der Verstand hat und wie er uns dazu bringt, diesen negativen Bildern die er generiert, zu folgen. Dadurch, dass wir uns von unserem Verstand leiten lassen, sind wir vollkommen unbewusst!

Diese These regt zum Nachdenken an. Ist es wirklich so schlimm? Ist man wirklich so an seinen Verstand verhaftet? Bin ich nicht frei im Denken? Ich überlege eine Weile und komme tatsächlich zu dem Schluss, dass Tolle recht hat. In dem Moment, wo ich mich diesen Gedanken und Bildern hingebe, welche mein Verstand erzeugt, bin ich nicht mehr bei mir! Was aber ist die Ursache? Wie geschieht es, dass der Verstand solch eine Macht erhält?

Eckart Tolle beschreibt das sehr präzise mit der Konditionierung, die bereits in der Kindheit beginnt. Das Leid der Eltern, deren unbewusstes und zwanghaftes Handeln, welches durch deren Verstand, der die Kontrolle übernahm, bestimmt wird und somit auf die Kinder übertragen wird. Warum? Weil es in dem Moment, deren gefühlte und gelebte Realität ist, welche aber so unglaublich weit weg von der tatsächlichen Realität entfernt ist.

So geschieht es ganz automatisch, dass die Kinder, welche durch ihre angeborene Loyalität zu den Eltern, diese Denkweise übernehmen und zwangsläufig für richtig halten. Es werden also fehlgeleiteten Konditionierungen weitergegeben, sofern man sich nicht davon befreit. Tolle beschreibt dabei sehr genau, wie man sich dazu bringt, seinen Verstand dabei zu ertappen, diese Macht auf uns auszuüben.

Er beschreibt es so, dass man bewusst als Zuhörer agieren soll. In sich gehen und einfach nur mal zuhören, nicht verurteilen und bewerten, sondern nur zuhören! Die Gedanken verlieren dadurch an Macht, sie verlieren vor allem aber an Kraft und letztlich gewinnt die Bewusstheit an Raum!

Ein schöner Gedanke, welcher gelebt werden möchte! Ich werde nun mal weiter in diesem wunderbaren Werk von Eckhart Tolle lesen. Ich fand während dessen sogar Verknüpfungen zu einem seiner anderen Werke, welche nun in der Kombination einen besonderen Sinn ergeben.

Hätte ich einen Wunsch frei, so würde ich mit ihm gerne mal ein Gespräch führen. Ich bin mir sicher, dass es für mich ein Quell mentaler Energie und Freude wäre! Für mich jedenfalls ist das erforschen des eigenen Bewusstseins zu einer bedeutenden Aufgabe geworden, schon allein, um meinen Kindern etwas ganz Besonderes zu vermitteln, nämlich einen freien Geist und absolute Bewusstheit!

Selbsterkenntnis

Selbsterkenntnis

Was ich nicht mag sind übertrieben laute Menschen, welche stets im Mittelpunkt stehen müssen und diesen auch vollends für sich vereinnahmen. Ich mag keine Lügen, denn abgesehen davon, dass man sich, wenn man lügt immer so viel merken muss, sich selbst nimmer im Spiegel ansehen mag. Ich mag meinen Körper nicht, weil er nicht dem entspricht, was ich gerne hätte, mag deshalb auch mich nicht, weil ich nur schlecht was daran ändern kann.

Ich sehe mich auch irgendwie als eine Mischung aus McGyver und Bruchpilot, ich repariere etwas und fahre auch mal was zu Schrott. In mir schlagen die Herzen eines Boxkämpfers und eines Laienpsychologen und irgendwie wuchert da in irgendeiner Ecke auch etwas Jin und Jang. Ich habe eine sehr ausgeprägte Gefühlswelt und wohne doch in einem Käfig. Manches Mal fühle ich mich, als könnte ich Bäume ausreißen, an anderen Tagen bin ich das Gänseblümchen.

Aber ich mag mich auch irgendwie und es muss wohl ne Hassliebe sein, denn an sich kann ich wohl ganz zufrieden sein. Der Lack blättert zwar, aber unter der Haube ist soweit noch alles ok. Immerhin bin ich von Jahr zu Jahr mehr in der glücklichen Lage, dass es mir scheißegal sein kann, was andere über mich denken. Älterwerden ist also gar nicht mal so schlecht!

Was ich aber am allermeisten mag, ist Menschen zu helfen, ein offenes Ohr zu haben und hier und da mal einen Rat aus meiner „KlugeWorteKiste“ zu kramen.

Daher habe ich beschlossen, einfach zu so bleiben wie ich bin. Das ist gewiss schön für die, die mich mögen. Vielleicht auch nicht so schön für jene, die mich nicht mögen, aber das macht ja nichts, denn ich mag die ja auch nicht!

Es kommt auch gar nicht mal so darauf an, sich selbst zu sehr zu mögen, da einem sonst noch ein narzisstisches Verhalten attestiert wird.

Ich glaube einfach, dass das Perfekte gerade im Unperfekten liegt, dass äußerliche Makel dem Charakter lediglich ein schmuckes Zuhause geben. Und das Zuhause für meinen Charakter, kann sich demnach sowas von sehen lassen. Und eventuell habe ich mit diesen Zeilen, dem einen oder anderen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, dann war es die Mühe wert!

Für den Rest bin ich weiterhin gerne der, der ich bin!

WellenLeben Gewinnspiel

Meine Lieben,

ich möchte nach meinem Urlaub Ende August/Anfang September ein Gewinnspiel in Facebook starten und eines meiner Bücher der zweiten Auflage von „Autoimmune Gedankenwelt“ incl. Signatur verlosen. Jeder, der Fan meiner Facebook-Seite WellenLeben ist und diese liked, wird automatisch an dieser Verlosung teilnehmen.

Wie findet ihr das? Es wäre toll, wenn ihr mir eventuell eure Meinung dazu da lasst und wenn es euch gefällt, dieses Post hier teilt, damit möglichst viele davon erfahren.

Ich freu mich gerade richtig und bin auf eure Reaktionen gespannt 🙂

Ich winke mal in die Runde!
Gruß Mark 😊

Wenn Menschen lehren!

Wenn ich unterwegs bin, gehe ich nicht einfach nur stupide einen Weg entlang, oder haste von einem Ort zum anderen. Nein ich versuche mein Umfeld bewusst wahrzunehmen.

Das klappt nicht immer perfekt und oftmals kommt mir die Erkenntnis, nicht bewusst zu sein eher spät, weil mich irgendwelche Gedanken plagen, sie mich unaufmerksam werden lassen. So werden natürlich wertvolle Momente unwiederbringlich verschwendet, denn das Problem um das es sich handelt, bekomme ich in diesem Moment und an diesem Ort nicht gelöst. Was macht es also für einen Sinn, sich gerade dann mit diesem Gedanken zu befassen? Keinen!

Nein, wenn wir unterwegs sind, sollten wir das ganz bewusst tun. Unser Umfeld bietet so viel mehr als wir erahnen und wenn wir es ganz aufmerksam wahrnehmen, kann es uns sogar ein phantastischer Lehrer sein!

Zum einen, weil man sich an der Umgebung erfreuen und so selbst an hektischen Orten innere Ruhe finden kann und zum anderen, weil uns die Menschen, welche uns umgeben so viel Lehren und das ganz ohne dass sie es wollen, oder gar bemerken.

Dabei ist es ganz entscheidend, die Menschen in ihrem Handeln, oder ihre Person als solches nicht zu bewerten. Es geht dabei eher darum in sich zu spüren, was man bei dem Anblick eines anderen empfindet. Wenn beispielsweise jemand mit grimmigem Blick und eher verkrampft entgegenkommt, was empfindest Du bei dessen Anblick?

Ich gehe jede Wette ein, dass es sich nicht gut anfühlt. Wahrscheinlich denkst Du sofort daran, was ihm wohl widerfahren ist, dass er so übel gelaunt ist. Oder eine Frau mit ihrem Kind, die zusammen ein Eis essen und dabei mit ihrem Kind scherzt. Du wirst lächeln und es wird sich für dich toll anfühlen.

So ging ich heute durch ein großes Einkaufscenter und nahm allerhand Eindrücke auf, sah Menschen lachen, hektisch in der Tasche kramen, grantig gucken und nachdenklich wirken. Viele dieser Menschen haben allerdings eins gemeinsam, sie sind nicht bewusst! Sie verheddern sich in Gedanken, hetzen von einem Ort zum nächsten und verpassen so die schönen Dinge des Alltags, welche nichts kosten und doch so wertvoll sind!

Das kleine Kind jedenfalls hatte sein Eis mit Leib und Seele verspeist und das ganz bewusst! Von Kindern können wir Erwachsenen so viel lernen! Und ich habe heute für mich gelernt, dass ein lächeln viel schöner ist und andere anstecken kann!