Dumm gelaufen

Ich nutzte ein paar Minuten, um mich zu bewegen und frische Luft zu tanken, während Sohnemann sein Essen einnahm. Ich laufe in die Innenstadt, weil ich dabei noch eine Kleinigkeit essen wollte. Ich merke schon auf den ersten Metern, dass es Heute nicht so rund „läuft“ und  dachte noch an meinen Gehstock, welcher, wie das halt so ist, im Kofferraum meines Wagens liegt.

Egal, ich dachte mir, dass es schon gehen wird. Etwas schwankend, wie besoffen, war ich zwar unterwegs, aber es ging und so setzte ich meinen Weg fort. In der Innenstadt angekommen, herrschte ordentlich Publikumsverkehr. Fahrräder, was für Erlangen typisch ist und unzählig viele Fußgänger. Ich musste mich konzentrieren, dass ich nicht stolpere oder jemanden anrempel, was dazu führte, dass man kaum die Möglichkeit hatte, sich in Ruhe umzusehen. Schlimmer noch, ich konnte mit den Augen kaum noch fokussieren, alles war unscharf und rasterig. Man kann es sich wohl so vorstellen als stelle man das Kameraobjektiv bewusst etwas unscharf und schaltet die Bildstabilisierung ab, während man läuft und dabei filmt. Was dabei rauskommt sollte klar sein.

Zu dem Augen Problem gesellte sich noch Schwindel und ein wattiges Gefühl im Kopf… Dies alles gepaart mit dem linken Bein, welches mal schleift, mal einsackt. Ein Hochgenuss quasi! Vor allen dann, wenn man ab der Hälfte der Strecke überlegt, ob das so eine gute Idee war, aber da gab’s nun kein Jammern mehr, da musste nu durch!

Seis drum, ich überstand diesen Ausflug unbeschadet, die Menschen um mich herum übrigens auch! Und es wird mich auch gewiss nicht davon abhalten, öfter mal solche Spaziergänge zu machen.

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