Düstere Zeit

Düstere Zeit

Aktuell spielt mir meine Psyche wieder Streiche. Ich zweifle… Ja ich zweifle gerade wieder mächtig an mir selbst und dem was ich mache.

Es ist eigentlich bescheuert, aber immer wieder kommt dieser dunkle Schatten im Kopf auf, zieht heran wie eine dunkle Gewitterwolke und raubt mir das Licht und den Raum für gute Gedanken.

Ich bemerke dieses Kippen der Stimmung frühzeitig, was ich mittlerweile, dank vorhergehender Therapie kann und stemme mich mit aller Kraft dagegen. Nur ist da momentan nicht so sehr viel Kraft.

Es wirkt gerade so, als Kämpfe ich mit Papierfliegern gegen einen Sturm. Mühsam mit wenig Aussicht auf Erfolg. Immer neu, mit immer gleichem Ausgang.

Wo ist all meine Kraft hin? Hat die MS wirklich alles aufgefressen? Schmerzen und Schlafprobleme, Schwindel und innere Unruhe sind Kräftezehrend und zerren meine Psyche nur noch weiter nach unten. Dieses Monster!

Stets versuche ich zuversichtlich zu bleiben, mich selbst zu motivieren und die Tage, an denen ich mal weniger Schmerzen als sonst habe, zählen wahrlich zu den guten Tagen, aber im Moment sind diese eher dünn gesäht.

Ich mache statt dessen das, was ich scheinbar am besten kann, denn ich bin tatsächlich besser darin, anderen positive Gedanken einzupflanzen, als es bei mir selbst hinzubekommen.

Wie der Automechaniker, der selbst immer das schlampigste Auto fährt und statt dessen gut darin ist, seine Kunden glücklich zu machen.

Mein Schraubenschlüssel ist das Schreiben und hin und wieder poliert es eine Seele. Vielleicht ja auch mal meine eigene. Wäre schon schön…

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