Jetzt…

Tasche gepackt, ab ins Freibad und den ganzen Tag Spaß haben, Gas geben. Mit dem Bike über Stock und Stein, kein Berg war zu hoch, kein Weg zu weit.
Man wusste ja, daß man es ganz locker packt. Über ein „Nein“, oder ein „Besser nicht“ hat man sich keinen Kopf gemacht. Achtsamkeit war ein Fremdwort, Spaß und Action war dagegen tagesfüllend.
Man hat stets im Jetzt gelebt und sich keine Gedanken um später gemacht. Gut…Ihr werdet jetzt sagen „Aber du lehrst doch heute auch im „Jetzt“ zu sein. Stimmt, aber das „Jetzt“ von heute, hat eine ganz andere Bedeutung als das „Jetzt“ von damals.
Zur damaligen Zeit war es einem schier egal, was später mal sein wird. Man war Kind/Jugendlicher und fürs Sorgen machen waren die Eltern da!

Doch so viele Jahre und eine Autoimmunerkrankung später, denkt man anders.

Heute beschäftigt man sich damit, ob es eine gute Idee war, so lange in eine Richtung spazieren zu gehen, wenn einem plötzlich Schmerzen in den Beinen in die Quere kommen und man den ganzen Weg wieder zurück humpeln muss.
Heute muss man den Tag etwas planen, damit es nicht zu viel wird. Spontanität ist oft möglich, aber eben nicht immer und schon gar nicht, wenn es ausartet wie einst.

Achtsamkeit walten lassen und mit sich und seinem Körper tolerant sein, wenn er mal nicht so funktioniert, wie der Kopf es wünscht.

Man muss sich andere Möglichkeiten suchen, welche machbar sind, damit die Psyche bei all diesen Problemen keinen Schaden nimmt. Sicherlich leichter gesagt als getan, aber auch nicht unmöglich.

Und es wird von Mal zu Mal besser werden, auch wenn es mal kleine Rückschläge geben kann. Aber es wird ganz bestimmt!

Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.