Selfpublishing

Ich habe vorgestern einen Gastbeitrag auf der Seite eines Buchbloggers gelesen, da war ich, auch wenn ich in einigen Punkten klar zustimme, sehr erschrocken.
Die Message, die dabei rüber kam, war klar zu verstehen, aber auch ebenso verletzend, weil man sich als SPler generell mit angesprochen und vor den Kopf gestoßen fühlt.
Weiter vermittelt der Verfasser den Eindruck, dass Selfpublisher generell Murks produzieren und sich ich zitiere „auf 4.Klasse Niveau“ befinden.
Ganz ehrlich? Ich finde diese Pauschalisierung zum schreien. Klar gibt es Leute, deren Intension gewiss nicht damit zu begründen ist, dass sie eine tolle Geschichte erzählen wollen.
Mir ist es auch schon aufgefallen, dass bei einigen die Quantität wichtiger ist, als die Qualität. Schon allein, wenn man sieht, wieviele „Ratgeber“ per Copy and Paste zusammengestöpselt sind. Sich entsprechende Herrschaften ja nicht mal einen Kopf darüber machen, dass dies sogar auffällt.
Aber ich spreche nun mal für mich ganz allein. Ich weiß, dass mein Schreibstil ganz sicher ausbaufähig ist, sich grammatikalisch Fehler einschleichen. Diese verbleiben oftmals unbemerkt, mangels teurem Lektorat in den Texten, weil meine Intension nicht schneller Reichtum, oder großes Ansehen ist, was für SPler eh kaum möglich ist. Ich greife auf Testleser zurück, welche die Geschichte vor der Weitergabe an meinen Dienstleister, auf Stimmigkeit hin prüfen. Aber auch denen rutscht mal etwas durch. Ich bin sehr froh um diese Hilfen!
Selbst lasse ich mein Manuskript, nachdem ich es soweit fertiggestellt habe, mindestens vier Monate unbeachtet ruhen, um eine Distanz zu schaffen, damit ich objektiver bin, wenn es ums Nacharbeiten geht.
Ich denke also, dass man da durchaus eine gewisse Ernsthaftigkeit erkennen kann, wenn auch nicht so professionell, wie von manchem gewünscht.
Sondern ich möchte über Multiple Sklerose erzählen, um mit Halbwissen und falschen Annahmen aufzuräumen. Aber es sind meine Bücher und meine Ideen dazu!
Sie dienen der Auf- sowie Erklärung dieser Erkrankung und ich versuche dieses eher unschöne Thema in schöne Geschichten zu verpacken, damit es mehr Leser findet.
So… Das musste jetzt mal raus, weil mir dieses Thema doch sehr beschäftigt, denn ich hadere schon genug damit, ob das was ich da tue tatsächlich Sinn macht, oder ob ich es lieber lasse.

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