Leipziger Buchmesse


Am 23.03.19 haben mein Sohn und ich uns auf den Weg nach Leipzig gemacht, um die dort stattfindende Buchmesse zu besuchen.
Mit jedem Kilometer den wir unter die Räder nahmen, stiegen Vorfreude und Spannung gleichermaßen an.
Einen ersten Anhaltspunkt über die zu erwartende Größe der Messe bekamen wir bereits auf den letzten paar hundert Metern, als wir nur noch im Schritttempo voran kamen.
Autoschlangen wiesen den Weg zum Messegelände und einen erstes „Hilfe?“ keimte in uns auf.
Nach einer weiteren halben Stunde und den derweil geschmiedeten Plan, nächstes Jahr zu fliegen, kamen wir dann auf dem Gelände an, folgten den höflich winkenden, gelben Männchen bis zu unserem Parkplatz.
Geschafft! Nun kann es los gehen! Dass dies nicht nur ein dahergesagter Satz war stellten wir im Laufe des Tages fest.
Rein in die Personenkontrolle, was flott von statten ging und schon ging es rein in die Halle 4. Noch kurz die Tickets gepiepst und tataaaaa „Buchmesse“.
Endlich auf der Messe angekommen.

Ich war vom Start weg, von der schieren Größe geplättet und das war nur eine der fünf Hallen.
Ab dem Moment des betreten der ersten Halle, konnte man tatsächlich, so fühlte es sich für mich an, im Halbstundentakt feststellen, wie schnell es immer mehr Besucher wurden.

Nach einer Weile musste ich feststellen, dass es doch ganz sinnvoll gewesen wäre, meinen Stock mitzunehmen, da er mir das gehen erleichtert hätte. Aber die Eitelkeit hatte wieder gesiegt…
Die Krone setzte dem ganzen die Halle 1 auf. Dort beheimatet war Fantasy, Manga, Comic Con und vieles weiteres. Hier waren es Massen!
Halle 1 der LBM

Umfallen war hier nicht möglich! Man konnte sich bequem durchschieben lassen. Eine Panik hätte dort allerdings nicht aufkommen dürfen.
Ein wirklich großes Highlight waren die vielen, passend zu den Mottos und Charakteren gekleideten Menschen.
Neben unmengen an Zauberlehrlingen, Spidermans und Pikatchus, kamen auch die Elben aus „der Herr der Ringe“ nicht zu kurz.
Leider war es mir auf Grund der schieren Masse an Menschen nicht möglich, ein bekanntes Gesicht zu treffen. Aber das war nicht so schlimm, da sich gewiss nochmal Gelegenheiten ergeben.
Mein Fazit:
Man muss die Leipziger Buchmesse erlebt haben. Rein von Erzählungen her, kann man sich nur schwer ein Bild machen und liegt mit mancher Vorstellung klar daneben.
Dass diese Vorstellungen teils sehr naiv waren, zeigt der Besuch dann ganz klar auf. Ich würde aber jederzeit wieder den Weg dort hin machen, allerdings diesmal mit entsprechendem Wissen im Gepäck und besser gerüstet für dieses Vorhaben!

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