Schnell mal was erledigen!

Mal eben schnell was erledigen

Wochenenden sind eigentlich immer dazu da, das zu erledigen, wozu man unter der Woche nicht kommt. Eigentlich steht einem der Sinn danach, es den Stubentigern gleich zu tun, sich auf dem Sofa einzurollen und in Gleichgültigkeit einem Schläfchen zu frönen. Stattdessen aber, hat man Wochenend‘s, wer kennt es nicht, gefühlt mehr zu tun als unter der Woche. Ja es mag nur gefühlt der Fall sein, aber das macht es auch nicht besser.

Würde man auf seinen Körper hören, so würde der wohl laut rufen, ja gar schreien, dass man sich das nicht antun soll, man lieber mal ruhen sollte. Doch was ist mit all den Dingen die erledigt werden müssen? Ich habe keine kleinen gelben Männchen mit dicker Brille und statt sieben Zwergen habe ich nur zwei, pubertierende Zwerge, welche zwar brav jenes erledigen, was ihnen aufgetragen ist, dies dann aber meist von nicht zu überhörender Unlust begleitet wird.

Also los, der Kopf bläst zum Angriff, während der Körper sinnbildlich gesprochen wie ein trotteliger Bauerntölpel über seine eigenen Füße stolpert. Ok… Planänderung! Es folgt ein Miniangriff! Alltägliches in wohl dosierten Dosen, man möchte es ja nicht übertreiben. Das erste Vorhaben wurde erledigt und man ist danach so platt, als hätte man einen Triathlon bestritten. Es ist beschämend, weil man sich weit stärker und ausdauernder einschätzt, als man dank der Erkrankung tatsächlich noch ist.

So sitzt man danach da, leckt seine Wunden und ärgert sich über den eigenen Körper, der wieder einmal rebelliert und seinen Unmut mit Schmerzen und Schwindel zum Ausdruck bringt. In solchen Momenten wäre ein Blaulicht auf dem Kopf gut, so als Visualisierung für andere „Hallo, Energie alle, Typ kaputt!“

Eigentlich weiß man ja schon vorher was passiert, aber jedes Mal will man es besser gewusst haben und jedes Mal wird man aufs Neue vom Gegenteil überzeugt. Nun könnte man sich fragen „Ja will er es denn nicht einsehen?“ Die Antwort darauf „Doch, aber man hat immer die blöden Kommentare der anderen im Hinterkopf“ und weiter möchte man sich ja auch nicht ständig rechtfertigen müssen.

Es ist nicht einfach, aber auch das ist ja wohl bekannt…

 

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Hosen runter!

Ich liebe solche Tage wie heute. An solchen Tagen zeigt sich immer mal ganz besonders, wie sehr man dem Thema Psychologie zugetan ist und wie viel es einem schon gebracht hat, sich damit zu befassen.

So kam es zu einem Gespräch, bei dem sich sehr schnell herausstellte bzw. bestätigte, aus welchem Holz der Andere geschnitzt ist. Es muss Treibholz gewesen sein. Aus irgendeinem Fluss gezogen und übelriechend. Jedenfalls ist es schlecht, wenn man sich hochmütig und sicher fühlt, dabei keine Klasse besitzt und nicht auf seine Wortwahl achtet. Vor allem dann, wenn man ohnehin weiß, dass man sich auf sehr dünnem Eis bewegt und Schweigen ganz klar die bessere Option gewesen wäre.

Wie dem auch sei, ich habe es vernommen und ich habe innerlich triumphiert, denn mir war bis zu diesem Erlebnis nicht bewusst, wie tief man die Hosen runterlassen und es dennoch nicht bemerken kann. Ein wahrer Meister darin, sein Ego zu nähren und sich am Leid anderer zu ergötzen, ohne zu bemerken wie unbewusst und dumm man doch selbst ist.

Sicherlich hätte ich darauf hinweisen können, aber viel zu lange hat mich diese Person geärgert, so dass ich schweige, genieße und mich dabei zurücklehne und abwarte, bis dieser Mensch über die eigenen Füße stolpert. Jeder bekommt, was ihm gebührt. Davon bin ich fest überzeugt!

Eigentlich bin ich ja nicht gemein und wer mich kennt, kann das bestätigen, aber dieser kleine Erfolg, sei mir gegönnt! 🙂

Autoimmune Gedankenwelt 2.Ausgabe

Oh ich freu mich so!

Endlich ist die Neuauflage meines Buchs da und ich bin begeistert, denn es wurde sogar noch besser als gedacht! Das Hochglanz-Cover wirkt sehr edel und im neuen Format ist es direkt noch schöner zu lesen. Ich freue mich sehr darüber, vor allem weil nun wirklich alles so ist, wie es sein soll. Eventuell hat ja der eine oder andere Interesse an dem Buch. Wenn ja, kann er es auch direkt hier auf der Homepage im Buchshop bestellen. Ansonsten ist es auch in jeder anderen Buchhandlung, ob Online oder Persönlich zu bekommen.

Ich kann Euch dieses Buch aber nur ans Herz legen, weil es einen Einblick in die Welt von MS-Kranken und deren Probleme sowie Ängste bietet. Weiter habe ich den Schriftsatz etwas größer gewählt, damit auch sehbehinderte eine Chance haben, das Buch zu lesen.

Auch als eBook ist die Autoimmune Gedankenwelt für sämtliche Formate erhältlich!

Ich hoffe, dass ich Euch für das Buch interessieren konnte und freue mich schon auf Rückmeldungen von Euch.

Euer Mark

 

Wertvolle Energie

Jeden Morgen aufstehen, die Sonne auf der Nase spüren, mit seinen lieben erstmal in Ruhe frühstücken und den Tag ruhig beginnen. Garnicht mal so durchgeplant, wie man es früher immer gemacht hatte.

Man hat es doch im Griff, wie schnell oder wie langsam man die Zeit gefühlt verstreichen lässt. Warum also Stress machen? Gewinne ich den an Lebensqualität, wenn ich den Tag zu voll packe, oder verliere ich sie?

Wir nutzen unsere Energie zu oft für Andere, zu häufig für Unnützes und zu selten für wirklich wichtiges, nämlich seine Familie und sich selbst. Dabei ist es doch gerade das, was uns Energie zurückgewinnen lässt!

Dabei ist garnicht entscheidend, was man macht, sondern das man es gemeinsam tut. Schuhe aus und ab durch den Barfußpark, ein Picknick auf einer Wiese und Federball, miteinander Spaß haben und die gemeinsame Zeit genießen.

Andere mögen sich denken, dass es verschenkte Zeit ist, sind nur für ihren Job da und vernachlässigen vielleicht sogar die Familie. Sie sind beruflich erfolgreich, keine Frage und es sei auch gegönnt, doch zu welchem Preis? Wir hingehen denken uns „Schade, was die alles verpassen!“

Und wie es eben so ist. Die einen leben, um zu arbeiten, doch ich arbeite, um zu leben!