Die Begabung

Du denkst, du kannst es nicht, dir fehlt der Mut, und du denkst nicht positiv. Dabei existieren die Grenzen, die Dich hindern, nur in deinem Kopf! Du bist zu weit mehr fähig, als Du dir selbst zutraust. Dabei ist diese Sperre in deinem Kopf nichts weiter als Angst!

Garnicht mal die Angst vor Versagen ist dein Problem, was ist wenn du Erfolg hast? Ja, selbst davor kann man Angst haben. Kann ich dieses Level halten? Bin ich wirklich gut? Es werden sich Gedanken über ungelegte Eier gemacht, dabei gilt es einen Fuss vor den anderen zu stellen, denn nur so lernt man das laufen!

Was möchtest du erreichen? Schreib es auf einen Zettel, wenn es Dir hilft und verfolge diese Ziele! Fang klein an und stecke Dir die Rahmen eng. Nutze Zwischenziele um bei Laune zu bleiben, die Motivation zu erhalten. Es gibt nichts schlimmeres, als sich von Beginn an zu viel vorzunehmen, um dann verzweifelt und entkräftet die Flinte ins Korn zu werfen.

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Überlege Dir genau, was du tun willst. Achte dabei auf deine Stärken und lass Dir für diesen Prozess Zeit. Hier schon zu übereilt zu reagieren wäre falsch, denn hektisch nach irgend etwas zu suchen, nur damit man irgendwas hat, geht in den meisten Fällen in die Hose.
Aber ich kann mir gut vorstellen, dass hier viele etwas ganz wunderbares finden werden um sich zu verwirklichen.

Manchmal sind es gar Dinge die auf der Hand liegen und man einfach nicht drauf kommt. Womöglich ist der Buchhalter ein hervorragender Maler, der Zimmermann ein begnadeter Autor und die Krankenschwester eine wunderbare Schmuckdesignerin. Wer weiß!

Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst. Du musst nur fest an Dich glauben! Sei ganz du selbst, sei mutig und drücke deine Gefühle aus. Jeder hat eine besondere Begabung die es zu finden gilt. Mach dein Ding!

Kinder

Es gibt kaum ein Wesen, von dem man so viel lernen kann. Diese unbeschwerte Art mit der es durch das Leben schreitet und mit einem Entdeckergeist gesegnet, der seinesgleichen sucht.

Kein Vorurteil vergiftet seine Gedanken, es reicht die Hand aus purer unverfälschter und ehrlicher Freundlichkeit! Stets aufmerksam und interessiert nimmt es sein Umfeld auf und lächelt sich stets in die Herzen anderer.

Diese Wissbegierde, diese Neugier, dieser unstillbare Drang nach Lernen. Und auf seine ganz unerschrockene, angstlose und unbefremdliche Art Kontakt zu anderen zu knüpfen, ist wunderbar!

Wir können so viel von ihm lernen. Wie man tolerant und großzügig durchs Leben geht. Wie man vorurteilsfrei anderen begegnet, Freunde findet und sein Gegenüber stets respektvoll behandelt.

Ja, Kinder sind wunderbare Geschöpfe und so viel intelligenter als wir Erwachsenen, möchte man meinen! Kinder sind uns in so mancher Hinsicht voraus, weil wir im Laufe des erwachsenwerdens diese  guten Eigenschaften unterdrückt oder vielleicht auch verlernt haben.

Wir sollten wieder mehr auf die Kinder hören, ihnen und ihrem Tun mehr Beachtung schenken. Aber vor allem müssen wir dafür Sorge tragen, dass sie sich möglichst viel dieser positiven kindlichen Eigenschaften bewahren!

Wie sonst soll es irgendwann mal besser werden, wenn wir nicht jetzt den Grundstein dafür legen!
Kinder sind so wichtig!

Der Mensch

Bunt und vielseitig, künstlerisch einzigartig und fähig wunderbare Dinge zu erschaffen. Technische Meisterleistungen, welche das Leben erleichtern, Kunstwerke in Farbe und Form, aus verschiedensten Materialien, in ihrer Einzigartigkeit und Schönheit kaum in Worte zu fassen. Effizienz, Nachhaltigkeit und Wertschöpfung stehen ganz oben auf der Agenda.

Nicht um sonst wurden uns Hände gegeben um all diese wunderbaren Dinge zu erschaffen. Nicht um sonst haben wir solch ein komplexes und leistungsfähiges Gehirn erhalten, um uns all diese Dinge auszudenken.

Nicht um sonst sind wir zu all dem fähig!

Trotzdem nutzen wir die meiste Energie und Zeit dazu, uns stets mit anderen zu vergleichen. Wir befinden uns in unseren Köpfen in einem steten Wettkampf. Besser sein, effizienter sein, das Rad am  Besten neu erfinden.

Hauptsache man ist seinem Konkurrenten einen Schritt voraus. Was daraus resultiert ist eine Geschwindigkeit, die alles mitreißt. Es gibt keine Ruhe mehr, keine Besonnenheit. Nur noch Kampf.

Ob in Konzernen oder auf politischer Ebene. Alles gleicht nur noch einem Schauplatz, einer Arena. Die Gladiatoren, wollen wir uns das mal sinnbildlich darstellen, kämpfen jeden Tag um die Spitze.

Wer nicht mithalten kann, wird überrannt, den Löwen zum fraß vorgeworfen. Wer nicht stark genug ist hat das überleben nicht verdient.

Damals im alten Rom feierten die Menschen auf den Rängen ihre Helden, während der Herausforderer starb. Unter tosendem Beifall und Rufen badete der Sieger in der Begeisterung der Menge. Heute ist das ganze etwas anders.

Während in den Arenen der Neuzeit kämpfe ausgefochten werden, sind die Opfer dieser Duelle, die Menschen auf den Rängen. Wer jetzt noch Beifall klatscht, ist wie ein Schaf, das seinen eigenen Schlachter feiert.

Denn heute geht es nur noch um schnelles Geld, technologischen Vorsprung, wer zu erst den neusten Wurf landet.

Während die Menschheit den neuen Trends nachjagd und immer weniger „Mensch“ ist, wird an anderer Stelle mit atomaren Kriegsmitteln ein Wettkampf im Säbelrasseln aufgeführt.

Wo sind all die Dichter und Denker, Künstler und Philosophen? Wo ist der Mensch? Wo stehen wir im einundzwanzigsten Jahrhundert? Es wird einem Bange!

4:50 – Schmerzen

Eine echt blöde Uhrzeit! Bis hier hin habe ich es geschafft, mich zu quälen, etwas Schlaf zu finden.

Es ist nun schon über eine Woche, wo ich mich so herumquäle. Schlafen geht nur auf dem Rücken liegend, sehr zum Leidwesen meiner Frau, weil ich scheinbar ne Kolonie Seelöwen vor Neid erblassen lasse. Zwischendrin wache ich ständig auf, weil ich wohl immer versuche mich in die gewohnte Schlafposition zu drehen. Blöd ist nur, dass es ausgerechnet die Rechte Seite ist, wo auch die Schulter lädiert ist. Kein Problem, hat man ja noch die linke Seite. Nö, geht auch nicht, weil dann der rechte Arm so schmerzt, dass man keine Position findet, wo er schmerzfrei ruhen kann.

Also wieder zurück auf den Rücken gedreht. Nun wird erstmal ne weile gewartet, bis die Schmerzen wieder auf ein erträgliches Level gesunken sind. In der Zeit geht einem alles Mögliche durch den Kopf. Von „ich will weinen wie ein Baby“ bis „kann mir einer bitte den Arm abnehmen?“

Irgendwann lassen die Schmerzen etwas nach. Langsam aber sicher geht es Richtung 6 Uhr morgens. Aufstehen müssen wir jetzt. Die Kinder müssen in die Schule und wir wollen gemeinsam frühstücken. Zuerst werf ich mir mal auf nüchternen Magen eine Tramal Schmerztablette ein, in der Hoffnung, dass sie wirken möge. Nach einer Weile sinkt der Schmerz auf einer Skala von 1 – 10, auf eine erträgliche 7!

Ich mache Frühstück, wecke die Kids, leg mir meine MS-Medis zurecht, welche ich mir noch einwerfe, während ich mein Müsli mümmel. Ich habe in dieser Nacht, wie schon in den Nächten zuvor kaum geschlafen. Bin mehr auf der Couch, als im Bett, weils erträglicher ist, im Sitzen noch etwas zu dösen.

Ich hoffe, es findet sich bald eine Lösung und ich kann mal wieder einen schmerzfreien Tag genießen. Scheiß auf Geld und Schickimicki ich will nur mal wieder schmerzfrei schlafen!

Typisch deutsches Tellerranddenken

Eben habe ich wieder eins meiner Lieblingsvideos auf YouTube angesehen. Ich bin ja unheimlicher Fan von Kabarett und könnte da jedes Mal feiern, wenn Größen wie Hagen Rether, Urban Priol oder Volker Pispers losfeuern. Schön mitten rein ins Schmerzzentrum der Eliten und derer die sich Dafür halten.

Bei all dem Spaß und der Freude am Sarkasmus und dem rhetorischen Watschenbaum der an jedem dieser Abende umfällt, wird mir mehr und mehr bewusst, wie engstirnig oder gar kleingeistig manche Mitmenschen tatsächlich denken mögen.

Über den oft zitierten Tellerrand traut sich keiner blicken, in meinem Umfeld ist die Welt doch noch in Ordnung, was interessiert mich der nahe Osten, wo er doch noch so fern ist? Einen Gedanken daran zu verschwenden, wie schnell der nahe Osten tatsächlich hier ist, tut keiner. Dann passiert ein Attentat und alle fallen in Schockstarre. Niemand hätte das ja jemals für möglich gehalten.

Doch… hätte man, wenn man mal aus seiner heilen Welt in die Realität zurückkehrt und den Denkapparat anwirft. In der Realität essen wir keine Fischstäbchen mit einem bärtigen Seemann, Polizeiarbeit ist auch nicht Cobra11 und Der Bauer sucht auch nur im Fernsehen eine Frau! Aufwachen wäre nun wichtig! Aber das würde ja bedeuten, dass alle anfangen müssten zu Denken.

Bei einigen Artgenossen kann man nicht viel erwarten. Laufen Sie mit kahlem Kopf, hässlichen Klamotten und noch hässlicherer Gesinnung durch die Gegend, grillen Asylantenwohnheime und kommen sich dabei auch noch wie Helden vor. Man darf für diese Herrschaften von Glück sprechen, dass Atmen ein Reflex ist. Wobei… es würde sich so manches in Wohlgefallen auflösen?

Sei es drum, wir Deutschen sind größtenteils Schubladen-Denker und alles was nicht in unsere erdachte, unsere gewünschte Realität passt wird ignoriert. Wir stehen als gute Bürger im Vorgarten, gießen unsere Blümchen, während der Roboter den Rasen mäht, rücken unsere Hosenträger zurecht, damit die Hose nicht von der wohlgenährten Wampe rutscht und zeigen, weil wir ja Multitasking-fähig sind, während dessen noch mit dem Finger auf alles was nicht in unsere heile Welt passt.

Uns interessiert der Haufen, den Nachbars Hund auf der Straße hat fallen lassen mehr, als die Tatsache, dass wieder irgendwo Flüchtlinge ersoffen sind. Kommen die Nachrichten im Radio und solche Schock-Meldungen werden vom Moderator angesprochen, macht man ihn leiser oder gar aus, weil einem ja sonst das Essen nimmer schmeckt.

Überall auf der Welt herrscht Not, weil sich eine Hand voll Diktatoren und machtbesessene, hohle Blondschöpfe profilieren wollen und auf höchster Ebene mit Pimmelfechten beschäftigt sind, während durch ihr perfides Spiel tausende Unschuldige Menschen sterben. Zu gerne würde ich die Herrschaften alle zusammen in einen kleinen Raum sperren. Dann möchte ich sehen, wie Erdogan, Putin, Trump, Kim Jong-un und wie Sie alle heißen noch die Fresse aufreißen, wenn keine tausenden Kilometer und Atomsprengköpfe dazwischen stünden.

Ein Wunschgedanke, klar, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen! Zurück zur schmerzenden Realität. Atomwaffentests in Nordkorea, Erdogans Wunsch nach Alleinherrschaft und Todesstrafe, Trump der gerade wieder seine Raketen an Syrien testet und zuhause der Todesstrafe frönt. Putin der immer noch wegen der Krim im Clinch mit der Nato liegt. Und überall mischen wir braven deutschen Bürger mit, weil wir uns wir uns wie hirnlose Söldner vor den Karren spannen lassen.

Ich muss schon sagen, für eine reine Verteidigungsarmee sind wir schon recht präsent auf dem Globus. Will nun immer noch einer sagen, dass uns die Welt nichts angeht? Ja?

Wir sorgen mit unserer Militärtechnik für Aufklärung in den Krisengebieten, damit die Amis ungehindert bombardieren können. Wir liefern Waffen an Gebiete, die dann ebenfalls bombardiert werden, weil wir im NATO Bündnis die Hand gehoben und zugestimmt haben. Ja warum, Herrgott, liefern wir dann erst Waffen da hin?

Wir schieben der Türkei Milliarden in den Hals, welche sich im Gegenzug darum kümmern, dass nicht mehr so viele lästige Flüchtlinge aus den Gebieten zu uns kommen, wo wir zuvor für die Amis den Weg zu deren Schweinerei geebnet haben. Im gleichen Moment baut sich Erdogan Stück für Stück eine eigene Diktatur auf und tritt der Demokratie mit Anlauf den in den Allerwertesten. Was macht die Politik? Sucht sich derweil andere Schauplätze um den Bürger dank der Medien, von den offensichtlichen Schweinerein abzulenken.

Die Medien laufen auf Hochtouren, tanzen nach der Pfeife der Politik und sorgen mit geschickt gesteuerter Massenverblödung dafür, dass selbst noch der letzte Bürger den Kopf ausknippst und bei Chips und Bier vor der Glotze das Kissen vollsabbert, währen Bruce Willis mal wieder heldenhaft die Welt rettet. Wohl gemerkt spielt sich in diesen Filmen die Welt nur immer in Amerika ab.

Sonntags rennen wir dann wieder alle brav in die Kirche, lassen uns unsere Sünden vergeben und werfen ein paar Groschen in den Klingelbeutel, Auf dem Weg aus der Kirche de-konterminieren wir uns noch am Weihwasser von den Grausamkeiten auf der Welt. Dabei bin ich der Meinung, dass es damit nicht einfach getan ist, denn Wegsehen wiegt meiner Meinung nach ebenso schwer wie selbst den Knopf gedrückt zu haben! Bei dem Gedanken fühlt man sich gleich gar nicht mehr so gut. Seltsam oder?