WellenLeben Gewinnspiel

Meine Lieben,

ich möchte nach meinem Urlaub Ende August/Anfang September ein Gewinnspiel in Facebook starten und eines meiner Bücher der zweiten Auflage von „Autoimmune Gedankenwelt“ incl. Signatur verlosen. Jeder, der Fan meiner Facebook-Seite WellenLeben ist und diese liked, wird automatisch an dieser Verlosung teilnehmen.

Wie findet ihr das? Es wäre toll, wenn ihr mir eventuell eure Meinung dazu da lasst und wenn es euch gefällt, dieses Post hier teilt, damit möglichst viele davon erfahren.

Ich freu mich gerade richtig und bin auf eure Reaktionen gespannt 🙂

Ich winke mal in die Runde!
Gruß Mark 😊

Wenn Menschen lehren!

Wenn ich unterwegs bin, gehe ich nicht einfach nur stupide einen Weg entlang, oder haste von einem Ort zum anderen. Nein ich versuche mein Umfeld bewusst wahrzunehmen.

Das klappt nicht immer perfekt und oftmals kommt mir die Erkenntnis, nicht bewusst zu sein eher spät, weil mich irgendwelche Gedanken plagen, sie mich unaufmerksam werden lassen. So werden natürlich wertvolle Momente unwiederbringlich verschwendet, denn das Problem um das es sich handelt, bekomme ich in diesem Moment und an diesem Ort nicht gelöst. Was macht es also für einen Sinn, sich gerade dann mit diesem Gedanken zu befassen? Keinen!

Nein, wenn wir unterwegs sind, sollten wir das ganz bewusst tun. Unser Umfeld bietet so viel mehr als wir erahnen und wenn wir es ganz aufmerksam wahrnehmen, kann es uns sogar ein phantastischer Lehrer sein!

Zum einen, weil man sich an der Umgebung erfreuen und so selbst an hektischen Orten innere Ruhe finden kann und zum anderen, weil uns die Menschen, welche uns umgeben so viel Lehren und das ganz ohne dass sie es wollen, oder gar bemerken.

Dabei ist es ganz entscheidend, die Menschen in ihrem Handeln, oder ihre Person als solches nicht zu bewerten. Es geht dabei eher darum in sich zu spüren, was man bei dem Anblick eines anderen empfindet. Wenn beispielsweise jemand mit grimmigem Blick und eher verkrampft entgegenkommt, was empfindest Du bei dessen Anblick?

Ich gehe jede Wette ein, dass es sich nicht gut anfühlt. Wahrscheinlich denkst Du sofort daran, was ihm wohl widerfahren ist, dass er so übel gelaunt ist. Oder eine Frau mit ihrem Kind, die zusammen ein Eis essen und dabei mit ihrem Kind scherzt. Du wirst lächeln und es wird sich für dich toll anfühlen.

So ging ich heute durch ein großes Einkaufscenter und nahm allerhand Eindrücke auf, sah Menschen lachen, hektisch in der Tasche kramen, grantig gucken und nachdenklich wirken. Viele dieser Menschen haben allerdings eins gemeinsam, sie sind nicht bewusst! Sie verheddern sich in Gedanken, hetzen von einem Ort zum nächsten und verpassen so die schönen Dinge des Alltags, welche nichts kosten und doch so wertvoll sind!

Das kleine Kind jedenfalls hatte sein Eis mit Leib und Seele verspeist und das ganz bewusst! Von Kindern können wir Erwachsenen so viel lernen! Und ich habe heute für mich gelernt, dass ein lächeln viel schöner ist und andere anstecken kann!

Wahrer Besitz

Lange Zeit war ich der Meinung, dass der Besitz von Gegenständen etwas Erstrebenswertes ist. Möchte man sich selbst und seinen Standpunkt in der Gesellschaft definieren, schien es unerlässlich zu sein, durch Anschaffung diverser Besitztümer, dieses angestrebte Ziel zu verfolgen und zu untermauern.

Blöd ist nur, dass sich dieses Handeln wie ein schwarzes Loch erweist. Man schafft mehr und mehr an, die Masse wird immer größer, aber das Verlangen nach Geltung, nach Ansehen wird dadurch kein bißchen gestillt.

Das Gegenteil ist der Fall und die Unzufriedenheit steigert sich zu dem noch überproportional  zum Besitz.

Ein Zen-Meister namens Osho brachte es mit seinen Worten auf den Punkt, in dem er sagte „Mit leerer Hand ist er gekommen und mit leerer Hand wird er gehen, dazwischen ist der Mensch so verrückt, zu denken, etwas zu besitzen!“

Weise Worte, denn der wahre Besitz eines Menschen, sein wahrer Wert, lässt sich weder wiegen noch messen!

Es ist seine Einstellung, es sind seine Erkenntnisse und Lehren die er aus dem Leben zieht, sein gutes Herz und seine demütige Haltung allen anderen Lebewesen gegenüber. Und allein diesen Besitz kann man nicht wegnehmen!

Wer sich diese Erkenntnis zu nutze macht, sieht materielle Dinge mit anderen Augen. Man definiert sich nicht mehr darüber, man nutzt sie lediglich. Man sieht sie als das was sie sind, nämlich gegenständlich, gebräuchlich und mehr nicht.

Somit wäre der Verlust eines solchen Gegenstands, mal abgesehen von Wert und Nutzen, nicht weiter tragisch, ists doch nur ein Ding!

Es ist immer nur die eingeschränkte Sichtweise, die mangelnde Perspektive und vor allem diese Fehlfunktion, immer alles bewerten und bemessen zu müssen, welche uns hindern, auf dem Weg zu uns selbst!

Es soll nun keiner Leben wie ein Asket, aber diese Erkenntnisse sind wichtig, wenn man sich selbst finden möchte!

Verstand und Bewusstheit

Aktuell lese ich ein Buch von meinem Lieblingsautor Eckhart Tolle. In diesem Werk beschreibt er bereits anfangs, welche Kraft der Verstand hat und wie er uns dazu bringt, diesen negativen Bildern die er generiert, zu folgen. Dadurch, dass wir uns von unserem Verstand leiten lassen, sind wir vollkommen unbewusst!

Diese These regt zum Nachdenken an. Ist es wirklich so schlimm? Ist man wirklich so an seinen Verstand verhaftet? Bin ich nicht frei im Denken? Ich überlege eine Weile und komme tatsächlich zu dem Schluss, dass Tolle recht hat. In dem Moment, wo ich mich diesen Gedanken und Bildern hingebe, welche mein Verstand erzeugt, bin ich nicht mehr bei mir! Was aber ist die Ursache? Wie geschieht es, dass der Verstand solch eine Macht erhält?

Eckart Tolle beschreibt das sehr präzise mit der Konditionierung, die bereits in der Kindheit beginnt. Das Leid der Eltern, deren unbewusstes, automatisiertes Handeln, welches durch deren Verstand, der die Kontrolle übernahm, bestimmt wird und somit auf die Kinder zwangsläufig übertragen wird. Warum? Weil es in dem Moment, deren gefühlte und gelebte Realität ist, welche aber so unglaublich weit weg von der tatsächlichen Realität ist.

So geschieht es ganz automatisch, dass die Kinder, welche durch ihre angeborene Loyalität zu den Eltern, diese Denkweise übernehmen und ebenfalls für richtig halten. Es werden also diese fehlgeleiteten Konditionierungen weitergegeben, sofern man sich nicht davon befreit. Tolle beschreibt dabei sehr genau, wie man sich dazu bringt, seinen Verstand dabei zu ertappen, diese Macht auf uns auszuüben.

Er beschreibt es so, dass man bewusst als Zuhörer agieren soll. In sich gehen und einfach nur mal zuhören, nicht verurteilen und bewerten, sondern nur zuhören! Die Gedanken verlieren dadurch an Macht, sie verlieren vor allem aber an Kraft und letztlich gewinnt die Bewusstheit an Raum!

Ein schöner Gedanke, welcher gelebt werden will! Ich werde nun mal weiter in diesem wunderbaren Werk von Eckhart Tolle lesen. Ich fand während dessen sogar Verknüpfungen zu einem seiner anderen Werke, welche nun in der Kombination einen besonderen Sinn ergeben.

Hätte ich einen Wunsch frei, so würde ich mit ihm gerne mal ein Gespräch führen. Ich bin mir sicher, dass es für mich ein Quell mentaler Energie und Freude wäre! Für mich jedenfalls ist das erforschen des eigenen Bewusstseins zu einer bedeutenden Aufgabe geworden, schon allein, um meinen Kindern etwas ganz Besonderes zu vermitteln, nämlich einen reinen Geist!

Was macht Dich besonders?

Was macht dich besonders?

Man neigt immer dazu, sich schnell mit anderen zu vergleichen. Der schaut gut aus, schau ich auch gut aus? Die ist erfolgreich und schön, bin ich das auch? Er kommt bei allen gut an, wieso ich nicht? All solche Gedanken haben keinen Zweck und führen nur dazu, dass man nicht frei denken und nicht kreativ sein kann.

Jeder von uns ist einzigartig und das zeigt sich schon beim äußerlichen Erscheinungsbild. Dazu kommen noch Punkte wie besondere Fähigkeiten, Charakter, Ausdruck und sonstige Dinge, wie etwa Vorlieben. Das alles zusammen sehe ich wie einen Fingerabdruck, es macht uns in der Kombination besonders!

Es ist also völlig unsinnig, sich mit anderen vergleichen zu wollen, weil wir in erster Linie mal Mensch sind und alles weitere sich generell unterscheidet. Aber warum vergleicht man sich? Was ist der Anlass dazu? Das Ego, welches immer nach Perfektion strebt.

Alles immer besser können als andere, besser aussehen als andere, mehr Geld haben als andere etc. um sich dabei selbst zu verlieren wie andere. Das, was uns tatsächlich ausmacht, geht dadurch nämlich verloren. Wir werden eine Kopie von anderen, zumindest wollte man das gerne sein und tatsächlich ist man ein Mensch ohne Gesicht.

Bleib Du selbst, bleib einmalig! Völlig egal ob das Äußerliche perfekt ist, oder nicht. Wer ist das schon? Lieber eine zu große Nase, ein paar Kilo zu viel und abstehende Ohren, statt Plastik im BH, Schlauchboot-Lippen und tätowierte Augenbrauen, oder einen aufgeblasenen Bizeps. Lieber einen gesunden Verstand und etwas introvertiert als lächerliches Macho-Gehabe.

Ich finde, das wir alle toll sind und auch so bleiben sollten. Ein Kollege sagte mal „In meiner Haut bin ich immernoch der schönste!“ Das stimmt wohl ganz genau! Man sollte nett zu sich selbst sein, sich akzeptieren. Und wenn man was verändern mag, dann sollte man das ausschließlich für sich selbst tun!

Ich drück euch alle und perfekt Unperfekten , ihr Liebevollen , ihr Streber, ihr Sportler, ihr einfach tollen Menschen! Jeder von euch macht die Welt einzigartiger, liebenswerter und bunter!