Wahrlich falsch…

Oft denke ich darüber nach, wie ich mich wohl fühlen würde, hätte ich studiert und einen entsprechenden Job. Diese Gedanken haben mich jahrelang fast aufgefressen und egal wo ich war, schwang dieses Gefühl, unbedeutsam zu sein mit. Sicherlich mag man denken und das weiß ich selbst nun auch, dass es nicht entscheidend was deine Schulbildung ist, sondern dass es auf andere Dinge mehr ankommt. Denn mal ehrlich, schaut man sich die ganzen Betonköpfe in der Politik an, um nur ein Beispiel zu nennen, rinnt es mir bei dem Gedanken, was sie mit ihrer Arroganz anrichten können, eiskalt den Rücken runter. Aber ich denke zu weit, zu hoch. Reicht es doch sich im direkten Umfeld umzusehen, damit einem bewusst wird, dass eine gehobene Bildung vielleicht Intelligenz voraussetzt, es aber dennoch an Klugheit mangelt. Was nützt es in einer fremden Sprache der perfekten Artikulation mächtig zu sein, wenn man es in der wichtigsten aller Sprachen nicht beherrscht. Diese Sprache bedarf keiner Worte, sie bedarf nur deiner Handlung. Sie zeigt auf was du bist und wer du bist. Sie kann auch nicht geschickt und blumig darüber hinwegtäuschen, was du an Defiziten aufzuweisen hast.

Es ist leider so, dass einem diese Sprache, wie auch der Spiegel ungeschönt die Wahrheit ins Gesicht schmettert! Es liegt somit ganz allein an jedem einzelnen mit dieser Wahrheit auszukommen, sie zu ertragen! Eventuell bringt es einen auch dazu seinen Standpunkt zu überdenken, was dazu führen dürfte, dass man schnell herausfindet, wieso man alleine steht, denn selbst die geschickteste Maske fällt irgendwann. Doch dann mag einiges zu spät sein!

Ich für meinen Teil lass mich von Überheblichkeiten und Anfeindungen anderer nicht beirren, gehe meinen Weg und mach das Beste daraus. Schwache Menschen, also jene, die sich für stark halten und falsch sind , dienen mir um zu lernen.