Ich denke, also bin ich…

Ich denke, also bin ich… Ein oft gewähltes Zitat, nur stimmt es immer? Sind wir, weil wir denken oder denken wir nur, dass wir sind? Was bedeutet es denn „Ich denke, also bin ich“? Herauszulesen ist, dass man seiner Gedanken Herr sein sollte, dass man frei denken sollte, um nicht einem falschen System nachzueifern, was bereits sehr lange, sehr viele tun.

Voll und ganz sein, sich seiner Stärken bewusst sein und sich unabhängig von äußerlichen Eindrücken entwickeln. Wir sind aus der Ferne betrachtet, nichts weiter als ein Sandkorn in der Wüste. Einer von vielen und nur schwer auszumachen, wenn man den Fokus nicht genau darauf legt. Prinzipiell ist es ok, einer von vielen zu sein, aber es sind die Besonderheiten, die Fähigkeiten und Begabungen, welche uns besonders machen. Ich bin klar der Meinung, dass jeder aus einem bestimmten Grund auf der Welt ist. Niemand ist um sonst, oder überflüssig, auch wenn manche so empfinden. Einige werden aufgrund dieses negativen Denkens nie ihre wahre Stärke und Begabung finden. Sie vergeuden sich und stehen vor einer geistigen Klagemauer, bedauern ihr Dasein und erweitern nicht ihr Denken, ihr Bewusstsein, um das besondere in sich selbst zu erkennen. Es bedarf Mut, über seinen Tellerrand blicken zu wollen und gewiss ist es  anstrengend, aber es lohnt sich!

Was macht uns also wirklich aus? Besitz und Vermögen? Das ist alles schmückendes Beiwerk! Darüber kann man sich nicht definieren, es wäre nur wie ein Umhang, welcher jederzeit abgelegt werden kann. Aber erst dann, wenn all das abgelegt ist, zeigt sich wer du wirklich bist. Deine Seele, dein Charakter, aber nicht dein Besitz definieren dich!