Das Glas ist immer halb voll!

Das Glas ist immer halb voll!

In der heutigen Zeit scheint es ein neuer Volkssport zu sein, gelebter Pessimismus im Alltag! Das Leben ist so schlecht zu mir, was habe ich denn nur falsch gemacht, wieso sind alle so zu mir?

Falsch gefragt! Eher sollte es doch lauten „Wieso mach ich eventuell was falsch und denke nicht über Veränderungen nach?“ oder „Wenn alle so negativ zu mir sind, liegt es womöglich an meiner Einstellung zu den Menschen?“ und die elementarste der Fragen „Kann das Leben überhaupt schlecht sein?“ Nein! Denn das Leben ist neutral, Punkt!

Was können denn äußerliche Einflüsse dafür, dass man in der Schule zu faul war? Was kann das Umfeld denn für das eigene Verschulden daran, sich nicht für sich selbst interessiert zu haben? Vom Tellerwäscher zum Millionär, wahrlich eine abgedroschene Phrase, aber genau die trifft es doch. Es gibt ganz klar gesagt Menschen die Wirklich nicht selbst aus ihrer Notlage herausfinden und denen muss man helfen, aber wir sind gerade nicht in Ländern wie Afrika, oder Kriegsgebieten. Wir sind hier bei uns, in einem reichen Land, voll mit Möglichkeiten und leider auch mit einem großen mentalen Problem!

Wer seinen Hintern nicht hebt und für sich selbst einsteht, etwas versucht, der braucht sich im Nachhinein nicht hinstellen und jammern. Es gibt keinen perfekten Weg, es gibt nur „den“ Weg und der ist je nach dem, aus welchem sozialen Umfeld man kommt, dann eben besser oder schlechter. Sicher gibt es Ausnahmen, meist dank finanziellem Feedback. Glück gehabt! Aber etwas ohne eigene Anstrengung zu erreichen, ist nichts wert! Innere Zufriedenheit erlangt man nur durch eigene, positive Handlungen. Was du mit eigenen Händen erschaffst, wird dich dein Leben lang mit Stolz erfüllen.

Diese positive Einstellung ist es also, die wir benötigen um uns gut zu fühlen. Nicht nur, dass durch dieses positive Erlebnis Botenstoffe, sogenannte Endorphine freigegeben werden, welche uns Glücklich stimmen, wir erreichen dadurch im gesamten, also auch körperlich ein besonderes Wohlbefinden. Gerade bei Schmerzpatienten, kann dieses Prinzip sogar zu einer Schmerzlinderung führen, da eine Kettenreaktion entsteht.

Durch die eben angesprochenen Endorphine werden nicht nur Rezeptoren im Gehirn angesprochen, sondern die körpereigene Produktion von Corticosteroide, also körpereigenes Kortison, welches den Fettstoffwechsel regelt und auch der Selbstheilung des Körpers zuträglich ist. Eine Überproduktion oder ein Ungleichgewicht können schwerwiegende Folgen für den Organismus haben.

Quelle: http://symptomat.de/Corticosteroide

Diese kleine Exkursion zeigt also, dass eine mental positive Einstellung dem allgemeinen Wohlbefinden zuträglich ist. Was machen wir nun mit dieser Erkenntnis? Wenn es doch tatsächlich so einfach ist, dass es einem besser geht, wieso also noch warten und nur darüber nachdenken etwas zu ändern? Die eigene Einstellung zu ändern, kostet nichts außer Mühe und den unbedingten Willen dies zu tun.

Geh raus, atme tief und fülle die Lungen mit Luft. Schweige und lass dein Umfeld auf Dich wirken! Sammle all die Erlebnisse in dich auf, reflektiere dein Inneres und sortiere die negativen, meist selbst erzeugten Gedanken und Gefühle aus. Es ist leicht sich über andere zu beschweren und aufzuregen, aber warum tust Du das?

Statt uns mit positiver Energie zu bestücken und uns selbst Gutes zu tun, nimmt man das letzte bisschen Energie dazu her, um Ärger und Unmut über andere Kund zu tun. Wobei sich da nun die Frage stellt, wen dieses Kundtun jener von Dir benannten Ärgernisse denn tatsächlich interessieren mag? Keinen im Geiste gesunden, soviel steht fest.

Befreie dich von dieser Last, nutze den dir aufgezeigten Spiegel, um an dir selbst zu arbeiten. Denn das, was du an anderen bemängelst, ist im Grunde das, was dich an dir selbst stört! Ein krasser Gedanke, oder? Aber ich selbst habe es an mir bemerkt und gelernt, wie ich dieses Wissen nutze um mir selbst gut zu tun, mich positiv zu verändern. Diese Veränderung dauert, das gebe ich zu, aber erste Erfolge stellen sich schnell ein. Mit der Zeit kommt mehr und mehr die Einsicht, dass man im Grunde nur sich selbst schadet.

Also wandeln wir unser Denken doch einfach. Künftig ist unser Glas nicht mehr halb leer, sondern halb voll, oder im Grunde zu groß für den Inhalt. Aber das würde bedeuten, dass wir noch jede Menge Platz für tolle Gedanken und Erlebnisse haben und arbeiten daran, das Glas noch weiter zu füllen.

Die negativen Gedanken werden jedenfalls weniger, weil wir uns bewusst sind, dass sie uns schaden, uns unbewusst werden lassen und jegliche Form von Aufmerksamkeit nehmen. Wir lassen dieses Denken einfach nicht mehr zu, weil wir uns bewusst werden, dass die Fehler anderer uns nicht weiter zu interessieren haben. Es sind deren Fehler, also sind es dann auch deren Konsequenzen und mit denen werden sie mit unserem Meckern leben müssen, als auch ohne. Deren Bewusstheit darf aber nicht unsere Aufgabe sein, wir sind zur aller erst für uns selbst verantwortlich!

Ein positives Denken führt zu neuen guten Absichten und Herausforderungen, die es wert sind, seine kostbare Energie zu investieren. Möglicherweise wirkt man dann ja ansteckend? Versuchen wir es, lasst uns eine Epidemie starten!