Was macht Dich besonders?

Was macht dich besonders?

Man neigt immer dazu, sich schnell mit anderen zu vergleichen. Der schaut gut aus, schau ich auch gut aus? Die ist erfolgreich und schön, bin ich das auch? Er kommt bei allen gut an, wieso ich nicht? All solche Gedanken haben keinen Zweck und führen nur dazu, dass man nicht frei denken und nicht kreativ sein kann.

Jeder von uns ist einzigartig und das zeigt sich schon beim äußerlichen Erscheinungsbild. Dazu kommen noch Punkte wie besondere Fähigkeiten, Charakter, Ausdruck und sonstige Dinge, wie etwa Vorlieben. Das alles zusammen sehe ich wie einen Fingerabdruck, es macht uns in der Kombination besonders!

Es ist also völlig unsinnig, sich mit anderen vergleichen zu wollen, weil wir in erster Linie mal Mensch sind und alles weitere sich generell unterscheidet. Aber warum vergleicht man sich? Was ist der Anlass dazu? Das Ego, welches immer nach Perfektion strebt.

Alles immer besser können als andere, besser aussehen als andere, mehr Geld haben als andere etc. um sich dabei selbst zu verlieren wie andere. Das, was uns tatsächlich ausmacht, geht dadurch nämlich verloren. Wir werden eine Kopie von anderen, zumindest wollte man das gerne sein und tatsächlich ist man ein Mensch ohne Gesicht.

Bleib Du selbst, bleib einmalig! Völlig egal ob das Äußerliche perfekt ist, oder nicht. Wer ist das schon? Lieber eine zu große Nase, ein paar Kilo zu viel und abstehende Ohren, statt Plastik im BH, Schlauchboot-Lippen und tätowierte Augenbrauen, oder einen aufgeblasenen Bizeps. Lieber einen gesunden Verstand und etwas introvertiert als lächerliches Macho-Gehabe.

Ich finde, das wir alle toll sind und auch so bleiben sollten. Ein Kollege sagte mal „In meiner Haut bin ich immernoch der schönste!“ Das stimmt wohl ganz genau! Man sollte nett zu sich selbst sein, sich akzeptieren. Und wenn man was verändern mag, dann sollte man das ausschließlich für sich selbst tun!

Ich drück euch alle und perfekt Unperfekten , ihr Liebevollen , ihr Streber, ihr Sportler, ihr einfach tollen Menschen! Jeder von euch macht die Welt einzigartiger, liebenswerter und bunter!

Der Mensch

Bunt und vielseitig, künstlerisch einzigartig und fähig wunderbare Dinge zu erschaffen. Technische Meisterleistungen, welche das Leben erleichtern, Kunstwerke in Farbe und Form, aus verschiedensten Materialien, in ihrer Einzigartigkeit und Schönheit kaum in Worte zu fassen. Effizienz, Nachhaltigkeit und Wertschöpfung stehen ganz oben auf der Agenda.

Nicht um sonst wurden uns Hände gegeben um all diese wunderbaren Dinge zu erschaffen. Nicht um sonst haben wir solch ein komplexes und leistungsfähiges Gehirn erhalten, um uns all diese Dinge auszudenken.

Nicht um sonst sind wir zu all dem fähig!

Trotzdem nutzen wir die meiste Energie und Zeit dazu, uns stets mit anderen zu vergleichen. Wir befinden uns in unseren Köpfen in einem steten Wettkampf. Besser sein, effizienter sein, das Rad am  Besten neu erfinden.

Hauptsache man ist seinem Konkurrenten einen Schritt voraus. Was daraus resultiert ist eine Geschwindigkeit, die alles mitreißt. Es gibt keine Ruhe mehr, keine Besonnenheit. Nur noch Kampf.

Ob in Konzernen oder auf politischer Ebene. Alles gleicht nur noch einem Schauplatz, einer Arena. Die Gladiatoren, wollen wir uns das mal sinnbildlich darstellen, kämpfen jeden Tag um die Spitze.

Wer nicht mithalten kann, wird überrannt, den Löwen zum fraß vorgeworfen. Wer nicht stark genug ist hat das überleben nicht verdient.

Damals im alten Rom feierten die Menschen auf den Rängen ihre Helden, während der Herausforderer starb. Unter tosendem Beifall und Rufen badete der Sieger in der Begeisterung der Menge. Heute ist das ganze etwas anders.

Während in den Arenen der Neuzeit kämpfe ausgefochten werden, sind die Opfer dieser Duelle, die Menschen auf den Rängen. Wer jetzt noch Beifall klatscht, ist wie ein Schaf, das seinen eigenen Schlachter feiert.

Denn heute geht es nur noch um schnelles Geld, technologischen Vorsprung, wer zu erst den neusten Wurf landet.

Während die Menschheit den neuen Trends nachjagd und immer weniger „Mensch“ ist, wird an anderer Stelle mit atomaren Kriegsmitteln ein Wettkampf im Säbelrasseln aufgeführt.

Wo sind all die Dichter und Denker, Künstler und Philosophen? Wo ist der Mensch? Wo stehen wir im einundzwanzigsten Jahrhundert? Es wird einem Bange!