Neuer Schub, neue Herausforderung

Donnerstag morgen bin ich aufwacht und fühlte mich schlapp. So gar nicht ausgeruht, wie es sonst der Fall ist, denn irgendwas war anders, als üblich. Ich ging ins Bad und auf dem Weg dahin bemerkte ich schon, dass meine Beine schmerzen und das Laufen eher schleppend ging.

Krampfende und zugleich matschig wirkende Beine, welche an einem normalem Gang hinderten.

Ich war müde und gerädert, machte mich für die Arbeit fertig, fuhr hin und schleppte mich durch den Tag, ging aber früher als sonst nach Hause. Irgendwas stimmte nicht.

War die Dosis des Medikaments gegen die Spastik zu schwach geworden? Beim Hausarzt besprach ich das und ließ mich davon überzeugen, am nächsten Tag zum Neurologen zu fahren.

Nach etwas Wartezeit als „Notfall“ und einem eingehenden Gespräch sollten allerhand Tests folgen. So wurde neben einem EEG auch Tests an den Beinen gemacht und das Problem war gefunden. Die Nervenleitgeschwindigkeit in den Beinen, war katastrophal schlecht, was auf einen Schub schließen ließ und direkt Kortison bedeutete.

Die drei Infusionen sind mittlerweile drin und plagen mich arg! Am schlimmsten ist dabei der total auf den Kopf gestellte Tag/Nacht-Rythmus. Nur mit Schlafmittel, ist mir etwas Nachtschlaf möglich.

Meine Beine fühlen sich wie geschwollen an, ich habe das Gefühl das die Lümpfknoten geschwollen sind und meine Sehschärfe ist unter Kortiaon ebenfalls unterirdisch.

Es fehlt am Appetit, was ich jetzt mal als nicht all zu schlimm erachte. Aber der Schwindel hingegen gibt gerade alles, was bedeutet, dass ich nur mit dem Stock laufe, weil es mich sonst wegen dem Schwindel, der miesen Koordination der Beine, oder wegen der Kombination aus beidem, lang macht.

Ich nehms dennoch, mit in dieser Situation möglichen Humor, viele kennen mich und wissen, dass ich mich nicht unterkriegen lasse. So denke ich, kann man als Beispiel dienen, dass es einem andere gleichtun.

Gruß aus Franken und vom Wellenleben! 😊
Euer Mark 😘