Wenn Einkaufen zum Stress wird

Einkaufshorror dank MS.

Normal hat mir das nie was ausgemacht, egal wie dicht das Gedränge war, wie hektisch es zuging. Ich mittendrin, kein Problem! Hab meinen Einkauf durchgezogen und fertig. Nichts hat mich dabei stören können. Seit dem ich aber erkrankt bin, wird das von Jahr zu Jahr schlimmer. Mittlerweile schaffe ich es nicht mehr an hektischen Tagen durch einen großen Supermarkt zu gehen, meinen Einkauf zu tägigen, ohne dabei Probleme mit Symptomen zu bekommen, die aufflackern und mir das Leben schwer machen.

Innerhalb kurzer Zeit tritt Schwindel auf, das sehen verschlechtert sich rapide und einen heftige innere Unruhe macht sich breit. Raus… Nur noch fix alles zusammenraffen was gebraucht wird und raus. Nicht selten bricht man einen Einkauf ab, geht mit den paar gesammelten Dingen zur Kasse und versucht danach nochmal einen Anlauf bei einem kleineren Discounter.

Es belastet schon, wenn man so unvermittelt vom eigenen Körper darauf aufmerksam gemacht wird, was nicht mehr gut ist. Halt schreit er regelrecht. Hör auf damit, achte etwas mehr auf mich! Tu mir Ruhe an! Aber wie viel Ruhe denn noch? Man kann doch nicht nur erschöpft auf der Couch liegen?

Spaziergänge in der Natur sind eher mein Fall, wobei ich auch da auf die Wegstrecke achten muss, da auch dann fix die Luft raus ist. Ja, es ist nicht einfach. Aber ich schaff das irgendwie. Der Körper will das ich auf ihn achte. Ok! Dann wird versucht Gewicht zu reduzieren. Ich will dieser verdammten Krankheit so lange wie es nur geht, ne blöde Fratze schneiden und mein Ding machen! Das ist mein erklärtes Ziel.

Derweil überlege ich mir, wie ich diesem physischen Stress beim Einkaufen einhalt Gebiete um das mit den Symptomen noch irgendwie in den Griff zu bekommen. Dazu mach ich mit auf meiner Couch, auf der ich just in diesem Moment, wo ich diesen Text verfasse, ausruhe. Wenn ihr Ideen habt, wie man diesem Stress vorbeugen kann, würde ich mich über Kommentare unter dem Text freuen.

Euer Mark