Worte

Wir reden viel, drücken aber wenig aus. Sprechen geübt, aber belanglos. Blumige Worte, Floskeln, abgedroschen und Inhaltslos. Diese gellende Leere, welche einem stets den Versuch entlockt, sie mit Inhalt zu füllen, was doch nur wieder als heiße Luft entweicht und in Frust endet.

Tatsächlich, wenn man sich die Medien so ansieht, egal ob in Bild, Text oder Ton, es wird viel kommuniziert und doch nichts gesagt. Lamentieren, dementieren, resignieren, um sich zuletzt gar zu demontieren. Ein Trauerspiel wenngleich man drüber lachen müsste. Die Menschheit schreitet, rhetorisch hoch gebildet mit großen Schritten ins Verderben, da die Sprache der Vernunft dem Leichtsinn weicht. Wieder nur Floskeln, Halbsätze und Inhaltsleere. Vor allem auf politischer Ebene versteht man sich gut darin, viel zu sprechen, ohne auch nur irgendwas sinnvolles zu sagen.

Nicht selten fehlt auch die Verbindung von Gehirn zum Mund, was neben dieser oralen Diarrhoe zu allerhand Peinlichkeiten führt. Die Qualität der Staatenlenker lässt ja, wie man an Trump erkennt, gewaltig zu wünschen übrig. Was in anbedacht dessen, dass dieser geistige Tiefflieger am roten Knopf sitzt, lässt die Frage aufkommen, ob die Menschheit suizidale Gedanken hegt. Das Das

Welt was ist nur los mit dir? Tu dich doch auf und verschluck all diese Intelligenzbestien und heil dich selbst. Recht überlegt, wäre das wohl das geschickteste.